Ein Raum zum Ankommen für Mütter und Kleinkinder mit Migrationshintergrund

Ein Hilfsprojekt von „Sigmund-Freud-Institut“ (J. Lebiger-Vogel) in Frankfurt/Main, Deutschland

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J. Lebiger-Vogel (verantwortlich)

J. Lebiger-Vogel
ERSTE SCHRITTE ist ein Präventionsangebot für Kinder mit Migrationshintergrund und ihre Mütter, das in verschiedenen Stadtteilen Frankfurts Familien unterstützt, die noch nicht lange in Deutschland leben, zunehmend auch junge geflüchtete Mütter aus Syrien und Afghanistan. Die Familien werden in Mutter-Kind-Gruppen und Einzelkontakten von ehrenamtlich tätigen Gruppenleiterinnen, die selbst einen Migrationshintergrund haben und Mütter sind, sogenannten Integrationslotsinnen, bis zum 3. Lebensjahr ihrer Kinder betreut und begleitet, so dass sie mit der Migration einhergehende Erfahrungen (u.a. Traumatisierungen; Beziehungsabbrüche) verarbeiten können. Die Familien werden in ihren elterlichen Kompetenzen unterstützt und in vielen Alltagsfragen beraten. In den Gruppen können Freundschaften geschlossen werden. Dies alles fördert das Gefühl, in Deutschland willkommen zu sein, und unterstützt die frühe Mutter/Eltern-Kind-Beziehung. In einer das Projekt begleitenden wissenschaftlichen Studie in Frankfurt (und Berlin) konnte bereits nachgewiesen werden, dass ERSTE SCHRITTE von den Familien sehr gut angenommen und als große Unterstützung empfunden wird. Sowohl die seelische, psychosoziale und sprachliche Entwicklung der Kinder wird gefördert als auch die Integration der gesamten Familie verbessert.

ERSTE SCHRITTE wird im Moment in seiner praktischen Umsetzung nicht mehr gefördert! Zwar ist es gelungen, für den Bereich der begleitenden Forschung Fördermittel zu erhalten, das Durchführen der Gruppen ist aber in absehbarer Zeit leider gefährdet!

Für die Gruppenarbeit fallen konkret folgende Kosten an:
Aufwandsentschädigung für die Gruppenleiterinnen, welche als Ehrenamtliche die Frauen und Kinder unterstützen; 
Geld für das Bereitstellen von Snacks bzw. für die Zutaten von Gerichten, welche die Frauen selbst kochen und in die Gruppe mitbringen;
Geld für Fahrkarten für bedürftige Frauen, so dass diese die Gruppe besuchen können, auch wenn sie darauf angewiesen sind, die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen, um dorthin zu gelangen;
Geld für zu ersetzendes Spielzeug;
Miete für die Räume.

Momentan ist es uns zwar noch möglich, die Aufwandsentschädigungen für die Gruppenleiterinnen sowie die Snacks für die Frauen zu bezahlen, die Fahrkarten für die Frauen können wir jedoch bereits seit Juli 2016 nicht mehr bezahlen. Dies macht sich in den Gruppen bereits bemerkbar, da einige Frauen, welche einen längeren Weg zur Gruppe haben und selbst über sehr wenig finanzielle Mittel verfügen, die Gruppe nicht weiter besuchen können.

Unser Ziel ist es jedoch, noch mintestens bis Ende 2017 in unseren Gruppen die Frauen und Kinder weiter begleiten zu können, bis die letzten der „Projektkinder“ in den Kindergarten kommen

Um dies zu ermöglichen, benötigen wir dringend finanzielle Unterstützung!

http://www.sfi-frankfurt.de/forschung/forschungsfeld-1/loewe/erste-schritte.html

Weiter informieren:

Dieses Projekt findest Du auch hier:

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Ort: Frankfurt/Main, Deutschland

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