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Mit den Kichwa ein einzigartiges Regenwald-Schutzgebiet errichten

Sarayacu, Ecuador

Mit den Kichwa ein einzigartiges Regenwald-Schutzgebiet errichten

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Die indigenen Kichwa von Sarayaku wehren sich gegen die unrechtmäßige Erdölförderung auf ihrem Territorium und die damit einhergehende Zerstörung ihrer Lebensgrundlage und des artenreichen, tropischen Amazonas-Regenwaldes.

Andrea S. von OroVerde - Die TropenwaldstiftungNachricht schreiben

Wir befinden uns im Jahre 2017 n.Chr. Die Regenwälder unserer Erde schwinden mehr und mehr. Die von unbeugsamen Kichwa-Indigenen bevölkerte Gemeinde Sarayaku hört nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten, um den Wald zu schützen. Auch wenn es nach einer Geschichte à la Asterix und Obelix klingt, so ist der Hintergrund schockierend: Tief im Amazonas-Regenwald in Ecuador tobt seit Jahren ein Kampf, bei dem es um die Lebensgrundlage des Stammes und um 135.000 Hektar intakten, artenreichen Regenwald geht.

Schmutzige Geschäfte im Regenwald
Die Kichwa von Sarayaku wehren sich gegen mächtige Erdölkonzerne und staatliche Instanzen, die es auf die Ausbeutung des Erdölvorkommens abgesehen haben, welches tief unter der Erde des Amazonas-Regenwaldes schlummert. Doch das hätte katastrophale Folgen für die Natur und den Lebensraum der Indigenen. Im Nordosten des Landes kann man sich gut ein Bild davon machen, was Erdölförderung für Mensch und Natur bedeutet. Dort hinterließen die Erdölfirmen eine Spur der Verwüstung - zum großen Teil irreversibel. Erdölseen und toxische Schwermetalle vergiften die Böden, Flüsse und die Menschen. Der einsetzende Straßenbau macht Orte, die zuvor nur schwierig zu Fuß oder per Boot zu erreichen waren, zugänglich und lockt Wilderer und illegale Holzfäller an. Das wollen die Kichwa von Sarayaku verhindern und mobilisieren weltweit Unterstützung für ihr Anliegen, den Regenwald vor der Zerstörung zu bewahren. 

Die Kichwa benötigen dabei dringend unsere Hilfe!
Viel haben die Kichwa von Sarayaku schon erreicht. So bekamen sie auf ihre beim Interamerikanischen Gerichtshof für Menschenrechte eingereichte Klage hin Recht: Ecuador hat internationale Abkommen verletzt und die Rechte der Ureinwohner missachtet. Doch die Gefahr ist nicht gebannt. Anfang 2016 wurden erneut Erdölkonzessionen an zwei chinesische Unternehmen vergeben - auch auf dem Gebiet der Kichwa von Sarayaku und ohne die Zustimmung durch den Stamm. Helfen wir den mutigen Kichwa bei der Rettung ihres Regenwaldes.

Grüner Wald statt schwarzes Gold
OroVerde setzt zusammen mit den Kichwa von Sarayaku ein völlig neuartiges Konzept um, dass ihnen ein Leben im Einklang der Natur und den Spagat zwischen Tradition und Moderne ermöglichen kann. Dadurch zeigen sie zahlreichen anderen indigenen Völker des Amazonas-Regenwalds einen möglichen Weg auf, die sich ebenfalls um die Anerkennung ihrer Rechte, ihrer Lebensgrundlage und der Bewahrung ihrer Identität bemühen.

Deine Spende hilft den Kichwa, auf 135.000 Hektar ein selbstverwaltetes Regenwald-Schutzgebiet einzurichten:

  • Vermessung und Markierung des Territoriums von Sarayaku durch die "Lebensline" aus blühenden Bäumen, zudem wissenschaftliche und juristische Beratung, um es als Schutzgebiet auszuweisen
  • eigens geschulte Waldwächter überwachen die Grenzen und die jagdfreien Zonen
  • Start eines Kleintierzuchtprogramms, um selbst weniger Wildtiere jagen zu müssen.

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