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Kinder in Pakistan – Schulbesuch Ja, Analphabetismus Nein!

Lahore, Pakistan

Kinder in Pakistan – Schulbesuch Ja, Analphabetismus Nein!

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Bitte helfen Sie mit, 10.000 € für "Voice" zu sammeln, um 30 Kindern auch für das nächste Jahr den Schulbesuch für die Schülerinnen und Schüler in Pakistan, zu sichern.

K. Bornmüller von Internationale Gesellschaft für MenschenrechteNachricht schreiben

Als sich Pakistan 1947 von Britisch-Indien abspaltete, vertrauten viele Christen dem Staatsgründer Ali Jinnah, der allen Bürgern des neuen Staates gleiche Rechte und Religionsfreiheit versprach, und ließen sich in Pakistan nieder. Doch seit der Erklärung zum Islamischen Staat 1956 wurden die Rechte für Nichtmuslime eingeschränkt, seit der Einführung von Sharia-Gerichten in den 70er Jahren gab es offiziell zwei Rechtssysteme. In den Schulen, selbst in christl. Bekenntnisschulen, musste jeder den Koran lernen, der Schuldirektor musste ein Muslim sein, viele diskriminierende Gesetze machten insbesondere die Frauen zu Personen zweiter Klasse. Extremistisch gesinnte Muslime erpressen dem Staat mit Anschlägen und brutalen Attacken auf Politiker, Andersdenkende und religiöse Minderheiten unter Berufung auf den Willen des Korans immer mehr Sonderrechte ab. Nicht wenige muslimische Bürger haben sich verführen lassen und beschuldigen Nichtmuslime der Gotteslästerung, wenn sie an das Vermögen ihrer nichtmuslimischen Nachbarn kommen wollen, und Richter kneifen aus Angst, Opfer des nächsten Anschlags zu werden, den Opfern Gerechtigkeit zukommen zu lassen.
Davon sind besonders betroffen die Christen, die zu den ärmeren Bürgern zählen. Ihre Kinderzahl ist mangels Kenntnisse über Verhütung hoch, sie können sich das Schulgeld für ihre Kinder nicht leisten und sind Analphabeten. Ihnen bleiben Stellen als Tagelöhner, als Hausbedienstete, als Kleinhändler. Sie werden über den Tisch gezogen, viele sind generationsübergreifend verschuldet, das heißt, dass ihre Kinder mitarbeiten müssen - ein Teufelskreis. Dass ein Schüler das Abitur schafft und studieren kann, ist keine Frage mangelnder Intelligenz, sondern mangelnden Geldes. Besonders trifft das auf Mädchen zu, die traditionell in der Familienhierarchie unter den Jungen stehen, aber gerade als Hausbedienstete sexuellen und gewalttätigen Angriffen ihrer Herrschaft ausgesetzt sind.
Schon als Studentin wollte Aneeqa Maria Anthony, heute Rechtsanwältin mit Zulassung am Obersten Gericht in der Großstadt Lahore, nicht tatenlos zusehen. Gemeinsam mit Kommilitonen gründete sie vor fast 15 Jahren die Organisation „Voice“, um christlichen Mädchen und Jungen den Schulbesuch zu ermöglichen und so viele wie möglich bis zum Abitur zu führen; parallel unterstützte sie behinderte Kinder, damit sie eine ihren Möglichkeiten entsprechende berufliche Ausbildung erlangen. Mit ihrer Initiative hat sie mehrere hundert Kindern bis zu einem qualifizierten Schulabschuss geführt. Muslimische Extremisten bedrohen sie und ihre Familie mit dem Tod für diese Arbeit. Doch sie wird weiter kämpfen und weiter helfen.
Die IGFM-Wittlich unterstützt „Voice“ seit Jahren. Rechtsanwältin Anthony war schon mehrmals Gast in Wittlich und hat in der Region in Kirchengemeinden und anderen Institutionen in Vorträgen ihre Arbeit vorgestellt und wie sie die Spenden für die Schülerinnen und Schüler einsetzt: Für umgerechnet 40 € pro Monat ist ein regelmäßiger Schulbesuch zu gewährleisten. Abgedeckt sind damit die Kosten für das Schulgeld, die Schulspeisung und die Unterrichtsmaterialien. Der Schulbesuch für knapp 30 Kinder kostet 10.000 €.

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