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Interkulturelle Begegnung

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Im Projekt "Interkulturelle Begegnung" der Bürgerstiftung Landshut werden Verwaltungsmitarbeiter und Flüchtlinge im direkten Austausch geschult, damit sie ihre kulturellen Unterschiede erkennen und es im Miteinander weniger Missverständnisse gibt.

A. Humpeneder-Graf von Bürgerstiftung LandshutNachricht schreiben

Die Flüchtlingswelle stellt die Verwaltung vor große Herausforderungen. Den Verwaltungsangehörigen, die in vielerlei Belangen direkt mit den Angekommenen zu tun haben, kommt eine hohe Verantwortung für das Zusammenleben der Bürger zu. Interkulturelle Kompetenz wird deshalb vor allem in diesem Bereich eine zunehmend wichtige Anforderung. 

Das Projekt „Interkulturelle Begegnung“, das die Bürgerstiftung im November mit einer Pilotphase gestartet hat, soll Verwaltungsangestellte aus Landshut, aber auch aus anderen Regionen Niederbayerns, bei ihrer anspruchsvollen Arbeit unterstützen und für kritische Situationen wappnen. Eine Besonderheit dieses Projektes ist, dass sowohl Verwaltungsangehörige als auch Flüchtlinge daran teilnehmen. Denn auch die Flüchtlinge müssen im Umgang mit der Verwaltung ihre kulturellen Unterschiede erkennen. 

Das dreitägige Seminar schult zunächst die Beschäftigten der Verwaltung und die Flüchtlinge in getrennten Trainingseinheiten. Am letzten Tag treffen beide Gruppen aufeinander. Dadurch wird der direkte Austausch ermöglicht und kulturelle Differenzen, aber auch Gemeinsamkeiten, können unmittelbar angesprochen und gemeinsam erlebt werden. Damit soll die Bildung von Stereotypen und Allgemeinplätzen vermieden werden. An der Pilotphase beteiligten sich Mitarbeiter der Landshuter Stabsstelle, der Regierung von Niederbayern und des Schulverwaltungsamtes. 

Aziz Bouabe, der das Projekt mit der Bürgerstiftung entwickelt hat und die dreitägigen Kurse als vereidigter Dolmetscher zweisprachig durchführt, ist ein ausgewiesener Kenner der interkulturellen Feinheiten. Auch Richter und Staatsanwälte hat er für den Rechtskundeunterricht der bayerischen Justiz bereits interkulturell sensibilisiert. 

Die Behörden werden die für ihre Mitarbeiterschulung anfallenden Kosten, anders als in der Pilotphase, im weiteren Projektverlauf selber tragen. Die Teilnahmegebühren für die Flüchtlinge sollen in den weiteren Kursen durch Spenden gedeckt werden. Helfen Sie dabei mit!

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