Dorfschule in Bihar - Bildung ist ein Privileg

Ein Hilfsprojekt von „Karuna Deutschland e.V.“ (S. Traud-Dubois) in Bodhgaya, Bihar, Indien

63 % finanziert

S. Traud-Dubois (verantwortlich)

S. Traud-Dubois
Bildung, Lernen können, sich weiter entwickeln ist nicht selbstverständlich, erst recht nicht in einem Land wie Indien. Die Dobhi Dorfschule liegt in Bodhgaya, Bihar. Das Bundesland Bihar ist so extrem arm, dass es zu den 10 ärmsten Ländern der Welt zählte, wäre es denn unabhängig. Das indische Wirtschaftswachstum und der Computer-Fortschritt passieren woanders.

Die meisten Menschen hier sind zu arm, um ihre Kinder auf eine gute Schule zu schicken. Wir unterstützen die Dobhi Dorfschule, die von einer ortsansässigen, gemeinnützigen Organisation geführt wird. Unsere Partnerorganisation People First führt noch weitere Schulen in der Umgebung, an denen insgesamt mehr als 800 Kinder lernen. Es werden nur bedürftige Kinder aus sehr armen Familien aufgenommen. In sehr vielen Fällen heißt das, dass die Kinder aus der Schicht der Dalits kommen. Dalit heißen die Kasten, die früher als Unberührbare stigmatisiert wurden. Auch heute noch erleiden sie vielfältige Diskriminierung, werden ausgegrenzt, gar misshandelt. Sie kämpfen noch immer um Grundrechte wie Bildung, Überleben und Menschenwürde in der extrem hierarchischen indischen Gesellschaft.

Eine gute Schulbildung ist natürlich die Grundvoraussetzung, um dem Teufelskreis der Armut zu entkommen. In der Dobhi Dorfschule können 250 Kinder, von denen die Hälfte Mädchen sind, vom 5. bis zum 16. Lebensjahr lernen. Das ist für die Kinder ein Segen, denn die Alternative sind Feldarbeit, Kinderheirat und Teenagerschwangerschaften. Die Rate von Analphabetismus liegt hier immer noch bei etwa 60%. Und der Kreislauf der Armut ist so schwer zu unterbrechen.

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Ort: Bodhgaya, Bihar, Indien

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