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A Chance for Girls

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A Chance for Girls ein Projekt in Indien der Becker/Cordes Stiftung

T. Cordes von Becker/Cordes StiftungNachricht schreiben

Es gibt weniges in einer Gesellschaft, was das friedliche Zusammenleben mehr stört als die Missachtung des Mädchens und ihres Lebens, wie sie in vielen Dörfern Indiens zu finden ist. Oft kommen auf 100 Jungen im heiratsfähigen Alter nur 80 Mädchen – ein schweres Problem für die Betroffenen und für die ganze Dorfgesellschaft. Das Phänomen ist bekannt und wird auch in Indien offen diskutiert. Die Ursachen liegen in tiefverwurzelten, oft sogar in religiös begründeten Verhaltensweisen, die nicht einfach durch eine Berufung auf die Rechte der Frau in einer modernen Gesellschaft geändert werden können.

Die Becker/Cordes Stiftung unterstützt seit vielen Jahren in Maharasthra das Programm „A Chance for Girls“: Schulungen in gesunder Ernährungsweise, Gesundheitsvorsorge, Familienplanung und Säuglings-und Kinderpflege. Es werden Dorfhelferinnen ausgebildet, die einen Basisgesundheitsdienst leisten können. In über 400 Dörfern werden heute ca. 400.000 Menschen erreicht. Dr.med d´Souza, die indische Leiterin des Projekts, und ihre Mitarbeiterinnen wissen, wie tief die Missachtung der Frau in der überkommenen Dorfkultur verwurzelt ist. Mit vielfältigen und vorsichtigen Maßnahmen sucht man das zu ändern. Es wird zu Versammlungen junger Frauen eingeladen, sodass eine Gruppenbildung einsetzt, die jede einzelne stärkt. Es wird über die Rolle der Frau und des Mädchens in der Familie und im Dorf diskutiert: „Muss man die Tochter wirklich schon mit 13 Jahren verheiraten, wenn sie weder körperlich noch seelisch für eine partnerschaftliche Ehe reif ist?“ Jedes neugeborene Mädchen wird mit einem Geschenk begrüßt, und die Mutter wird vor allen Dorbewohnern beglückwünscht.

Es wird ein öffentliches „Monitoring“ eingeführt, in dem alle Kinder verzeichnet sind – nach Geschlechtern getrennt. Dort werden Gewichtszunahmen, Impfungen und Krankheiten verzeichnet. Jetzt wird es schwieriger, ein Mädchen offensichtlich zu benachteiligen, wie es bisher heimlich meistens geschah. Auch wird auf das in Indien bestehende, aber oft nicht beachtete Verbot der Pränataldiagnose hingewiesen, die oft zu einer Abtreibung weiblicher Föten geführt hat. Es werden Preise verteilt für die schönsten weiblichen Kleinkinder – die Mütter und Schwiegermütter sollen sich über ein Mädchen freuen können. Natürlich wird auch für eine sorgfältigere und längere Schulbildung der Mädchen geworben und der Schulbesuch unterstützt. Damit die Frauen mit Handwerk und Handel sich neben der Landwirtschaft Einkommen verschaffen können, gibt es ein eigenes Kleinkreditprogramm, das ihre Stellung in Familie und Gesellschaft stärkt. Eine Ausbildung zur Dorfgesundheitshelferin, die auch eine kleine Apotheke unterhalten kann, stärkt das Ansehen solcher Frauen bei jedermann.

All diese Maßnahmen werden von der Becker/Cordes-Stiftung finanziert. Diese Spendenmittel, eröffnen vielen Mädchen in den armen Dörfern Indiens ganz neue Lebenschancen. Durch unsere direkte Verbindung mit den vor Ort handelnden Personen ist sichergestellt, dass die benötigten Gelder auch tatsächlich dort ankommen, wo sie gebraucht werden.

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