Finanziert Kleinbäuerinnen und -bauern stärken!

Ein Hilfsprojekt von „INKOTA-netzwerk“ (W. Volks) in San Marcos, Guatemala

W. Volks (verantwortlich)

W. Volks
Das an der mexikanischen Grenze gelegene Departement San Marcos ist eine der von Krieg, Landmangel und Armut am stärksten betroffenen Regionen Guatemalas. Im dortigen Hochland leben die Menschen in größter Armut.

Die Landpastorale der Diözese von San Marcos (Pastoral de la Tierra) - Partnerorganisation von INKOTA in Guatemala - unterstützt dort Kleinbäuerinnen und -bauern in rund 100 Gemeinden auf ihrem Weg in die Ernährungssouveränität. Sie steht den BäuerInnen bei Landproblemen zur Seite, führt landwirtschaftliche und ökologische Ausbildungsmaßnahmen und Projekte durch und sorgt für den Aufbau eigener organisatorischer Strukturen sowie für ein Kleinkreditprogramm. Mit dieser Förderung können die Menschen in San Marcos ihre Entwicklung selbst in die Hand nehmen.

INKOTA unterstützt ein Projekt der Landpastorale in den zwei sehr armen Gemeinden Unión Reforma und Zona 3 zur konkreten Verbesserung der Lebenssituation der Bevölkerung. Ein Maurer baut jeweils mit mehreren Familien neue Stallungen für deren Tiere und lernt dabei für die Zukunft einzelne Familienmitglieder an. Die Ställe dienen zum einen der verbesserten Tierhaltung. Zum anderen werden Mist und Tierurin gewonnen, mit Hilfe dessen die Kleinbäuerinnen und -bauern künftig flüssigen Biodünger für eine gesteigerte Gemüseproduktion herstellen können. Auf 15 ganzjährig nutzbaren Parzellen sollen verschiedene Gemüsesorten angebaut werden.

Die Familien werden an allen Projektschritten beteiligt und kontinuierlich weitergebildet. Sie erhalten Einführungsworkshops zum Bau der Ställe, zur Tierhaltung, zur Herstellung natürlichen Tierfutters, Biodüngers und organischer Gemüseproduktion, und tauschen sich mit anderen Projektgemeinden der Landpastorale über Erfahrungen aus. Außerdem ist die Frauenförderung bei dem Projekt von besonderer Wichtigkeit: Sie sind es, die zumeist für Tierhaltung und Gemüseproduktion und für die Versorgung der Familie generell verantwortlich sind - oft in Abwesenheit ihrer migrierten Männer.

Ein Hinweis in Sachen Transparenz: Betterplace- und Payback-Spenden werden zu 100 Prozent an INKOTA weitergeleitet. In der Durchführung der Projekte fallen allerdings Begleitkosten von maximal 10 Prozent an. Von jeder Spende für unsere Auslandsarbeit kommen somit mindestens 90 Prozent direkt bei unseren Projektpartnern an. Für weitere Informationen setzen Sie sich gerne direkt mit uns in Verbindung oder besuchen Sie unsere Website unter www.inkota.de.

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Ort: San Marcos, Guatemala

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