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Kinder von der Straße holen: mit einem sicheren Zuhause und Zukunftschancen

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Auf der Straße lebende Kinder in Kamerun sollen vor Gewalt, Ausbeutung, Inhaftierung, Kinderhandel und Zwangsrekrutierung geschützt werden, indem sie in ein familiäres Umfeld (re)integriert und eingeschult oder in eine Ausbildung vermittelt werden.

A. Böning von Kinderrechte Afrika e.V.Nachricht schreiben

Die Projektregion gehört zu den ärmsten und bevölkerungsreichsten Gegenden Kameruns. Vor allem die großen Städte erfahren in den letzten Jahren einen starken Bevölkerungszuwachs, insbesondere von minderjährigen Personen. Zurückzuführen ist dies auf eine zunehmende Arbeitsmigration der Jugend vom Land und den Zustrom von Geflüchteten. Aus finanzieller Not leben und arbeiten viele Kinder allein auf der Straße, wo sie schutzlos ihren Arbeitgeber(inne)n ausgesetzt sind. Sie werden auf dem Markt oder bei der harten Feldarbeit wirtschaftlich ausgebeutet (geringer Lohn, lange Arbeitszeiten, etc.) und in der Regel auch Opfer physischer oder psychischer Gewalt. Mädchen erleben auch auch oft sexuelle Ausbeutung. Eltern und Familienangehörige, denen sich die Kinder anvertrauen könnten, sind weit entfernt. Viele der Kinder finden sich aufgrund kleiner Diebstähle oder Bagatelldelikte in Polizeigewahrsam oder Gefängnissen wieder und sehen sich dort mit Haftbedingungen konfrontiert, die ihre Menschen- und Kinderrechte grob missachten.

In der Region führen wir mit unserer Partnerorganisation ALDEPA bereits seit sechs Jahren Kinderschutzprojekte u.a. in folgenden Bereichen durch:

-          Bekämpfung sexueller Gewalt und Ausbeutung sowie sexistischer Diskriminierung
-          Zugang zu Grundrechten für Kinder in Gefängnissen und Polizeigewahrsam
-          Schutz und Wiedereingliederung von auf der Straße lebenden Kindern
-          Zugang zu Bildung und Ausbildung für benachteiligte Kinder und Jugendliche, Förderung Einkommen schaffender Maßnahmen
-          Bekämpfung von Kinderhandel und wirtschaftlicher Ausbeutung 
-          Schutz von Kindern vor Rekrutierung in bewaffnete Gruppen.

Mit unserem aktuellen Projekt möchten wir Kinder in der Region „Äußerster Norden“ besser schützen. Im Einzelnen sollen auf der Straße lebende Kinder vor Gewalt, Ausbeutung, Inhaftierung, Kinderhandel und Zwangsrekrutierung durch die Terrormiliz Boko Haram geschützt werden, indem sie in ein familiäres Umfeld (re)integriert sowie eingeschult oder in eine Ausbildung vermittelt werden. Dadurch werden sie auch in die Lage versetzt, später ein eigenes Einkommen zu verdienen und sich selbst besser vor Gewalt und Ausbeutung zu schützen. Diese Aktivitäten basieren auf einer engen Kooperation mit lokalen staatlichen und zivilgesellschaftlichen Akteuren und einer intensiven Betreuungsarbeit mit den betroffenen und gefährdeten Kindern. 

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