Bevor es zu spät ist...

Ein Hilfsprojekt von „INKOTA-netzwerk“ (M. Krämer) in El Salvador: Landkreise San Rafael Oriente und El Transito, Departement San Miguel, El Salvador

100 % finanziert

M. Krämer (verantwortlich)

M. Krämer
Naturgewalten wie Erdbeben, Hurrikane und Dürren bedrohen die Menschen in El Salvador immer wieder. Ein besonders gefährdetes Gebiet ist die Region um den Vulkan Chaparrastique im Osten des Landes. Die Menschen dort sind sozial und ökologisch sehr verwundbar. Deshalb verfolgt die INKOTA-Partnerorganisation OIKOS an der Südwestflanke des Vulkans drei zentrale Ziele: eine wirkungsvolle Katastrophen-Prävention umsetzen, den Hunger erfolgreich bekämpfen und Jugendliche in der Region nachhaltig stärken. OIKOS zählt zu den aktivsten Nichtregierungsorganisationen El Slavadors im Bereich der Katastrophen-Prävention – und das seit vielen Jahren.

Das aktuelle OIKOS-Projekt hilft insgesamt etwa 3000 Menschen in drei Gemeinden. Die Bewohnerinnen und Bewohner der Gemeinden gehören zur armen Bevölkerungsmehrheit des Landes. Doch sie haben eine besondere Stärke: Sie haben begonnen, sich zu organisieren, und setzen sich aktiv für eine Verbesserung ihrer Lebensbedingungen ein. Mit diesem Projekt und mit Ihrer Unterstützung können sie diesen Zielen ein gutes Stück näher kommen.

Aber wie sehen Katastrophen-Prävention, Hungerbekämpfung und die Jugendarbeit unserer Partner genau aus? OIKOS forstet zum Beispiel frühere Wälder wieder auf und errichtet Hecken, Dämme und Gräben an den Ausläufern des Chaparrastique. So werden Bodenerosion, Schlammlawinen und Erdrutsche vermindert. Durch den Aufbau kleiner Hühnerfarmen und die Unterstützung beim Obst- und Gemüseanbau sichern sich zudem 48 Frauen und ihre Familien ihre Nahrungsgrundlage. OIKOS fördert auch die Produktion für 56 in einer Kooperative lebende Familien. Außerdem machen sich die Jugendlichen mit selbst gestalteten Radioprogrammen stark – so sind sie aktiv in die Präventionsarbeit einbezogen und setzen sich gleichzeitig für einen besseren Schutz der Umwelt ein.

INKOTA unterstützt das Projekt seit Mai 2009 – und das mit Erfolg: Aktuell nehmen die beiden Gemeinden Piedra Azul Abajo und Piedra Azul Arriba sowie die Kooperative Brisas Libertarias teil. Laut INKOTA-El Salvador-Referent Michael Krämer ist das Projekt ausgezeichnet gestartet. Nach seinem jüngsten Besuch vor Ort berichtete er: „Die Leute gehen mit großem Engagement an die Arbeit, in einigen Projektbereichen hatten sie nach einem guten halben Jahr bereits die Ziele eines ganzen Jahres erreicht.“

Ein Hinweis in Sachen Transparenz: Betterplace- und Payback-Spenden werden zu 100 Prozent an INKOTA weitergeleitet. In der Durchführung der Projekte fallen allerdings Begleitkosten von maximal 10 Prozent an. Von jeder Spende für unsere Auslandsarbeit kommen somit mindestens 90 Prozent direkt bei unseren Projektpartnern an. Für weitere Informationen setzen Sie sich gerne direkt mit uns in Verbindung oder besuchen Sie unsere Website unter www.inkota.de.

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Ort: El Salvador: Landkreise San Rafael Oriente und El Transito, Departement San Miguel, El Salvador

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Informationen zum Projekt:

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