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"A Sea Symphony" - Solidaritätskonzert für Flüchtlinge in der Philharmonie!

Berlin, Deutschland

"A Sea Symphony" - Solidaritätskonzert für Flüchtlinge in der Philharmonie!

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Mit "A Sea Symphony" gedenken über 400 Mitwirkende in Chor und Orchester des ORSOphilharmonic den Opfern der Flüchtlingskrise im Mittelmeer. Ein Solidaritäts- und Willkommenskonzert für Geflüchtete in der Berliner Philharmonie am 28.11.2016

Wolfgang R. von ORSO - Orchestra&Choral Society Freiburg/Berlin eVNachricht schreiben

“Behold the Sea!“  – mit diesen Worten beginnt eine der wunderbarsten Chorsinfonien der europäischen Musikgeschichte. Diese eindrucksvolle Sinfonie tritt seit geraumer Zeit ihren Siegeszug durch die Konzertsäle Europas an. Ein Europa, an dessen Außengrenzen täglich unzählige Menschen in der Hoffnung auf ein besseres Leben mit eben diesem bezahlen. „A Sea Symphony“ ist eine Hommage an den Ozean, eine Schiffs- aber auch Seelenreise und kommt gegen Ende im Zusammenhang mit der Krise auf dem Mittelmeer einem erschütternden Requiem gleich.

„A Sea Symphony“ ist die erste Sinfonie des Briten Ralph Vaughan Williams, die zwischen 1903 und 1906 entstand.  „Leaves of Grass“ („Grashalme”) ist der Titel des Hauptwerkes des amerikanischen Lyrikers Walt Whitman, aus dem Vaughan Williams die berührenden Worte für die hochemotionalen Chorpassagen schöpft. „Aus der Neuen Welt“ ist der berühmte Beiname der 9. Sinfonie Antonin Dvoraks, die 1893 ihre Uraufführung erlebte. Auch im 19. Jahrhundert flüchteten Millionen Europäer in eine „Neue Welt” aus ganz unterschiedlichen Gründen. Damals sprach man von „Auswanderern“. Was letztlich die Fluchtursachen sind,  Dirigent Wolfgang Roese möchte hier keine Unterscheidung vornehmen. Mit seinen Mitstreitern, den ORSOnauten, initiiert der künstlerische Leiter und Gründer von ORSO ein großes Willkommens- und Solidaritätskonzert für Flüchtlinge in der Berliner Philharmonie. Schwerpunkt bildet dabei  Vaughan Williams‘ große Choralsinfonie mit hunderten Choristen und großem Orchester.

Der gemeinnützige e.V. „ORSO – Orchestra & Choral Society Berlin“ geht ein hohes finanzielles Risiko ein. Mit nur geringem Startkapital wagen es Roese und die ORSOnauten trotzdem: So vielen Flüchtlingen wie möglich soll kostenloser Zugang zur Philharmonie gewährt werden – finanziert durch Drittmittel wie Spenden und Sponsoren, Projektbeiträge der Choristen und durch Solidartickets, mit denen Konzertbesucher andere Konzertbesucher unterstützen können. Ca. 60.000€ Kosten fallen an für bspw. Saalmiete, Aufwandsentschädigungen für Künstler, Logistik, Werbung, Organisation, Personal, Notenmaterial, Leihinstrumente, Fahrtkosten, Printmaterial, GEMA und vieles mehr. Je mehr Spenden zusammenkommen, desto mehr Gäste – denen es wirtschaftlich schlechter geht – können dieses Konzert erleben. Das schließt neben Geflüchteten aber auch Erwerbslose und Geringverdiener ein, denn zu oft werden diese Zielgruppen gegeneinander ausgespielt. 

Mit „A Sea Symphony“ möchte ORSO all jener gedenken, die die Überfahrt nach Europa nicht überlebt haben. „Aus der Neuen Welt“ hingegen ist der symphonische, optimistische, empathiegeleitete Willkommensgruß an alle Menschen, die hier eine Zuflucht gefunden haben.