Futura Indonesia®-Bildung für eine bessere Zukunft

Ein Hilfsprojekt von „Futura Indonesia® e.V.“ (Gabriela S.) in Sesela-West Lombok, Indonesien

71 % finanziert

Gabriela S. (verantwortlich)

Gabriela S.
“Jedes Kind hat ein Recht auf Bildung“, heißt es in der UN-Kinderrechtskonvention. In Indonesien ist es keine Selbstverständlichkeit, dass alle Kinder in den Genuss einer Schulbildung kommen. 2009 war ich sechs Monate auf der indonesischen Insel Lombok, einer Nachbarinsel von Bali, und unterrichtete auf Bitte der Schulbehörde in staatlichen Schulen, die geprägt sind durch Frontalunterricht und Auswendiglernen. Ich erhielt die Gelegenheit, handlungsorientierten Unterricht auf der Basis der Montessoripädagogik vorzustellen, der alle Beteiligten begeisterte und zur Nachahmung anregte. Dieses Engagement wurde von dem Bildungsminister der Provinz Nusa Tenggara Barat sehr begrüßt.
In vielen Dörfern gibt es keine Schule, und der Weg zur nächsten Schule ist weit. Daher besucht in diesen Regionen nur jedes 10. Kind eine Schule, und der Anteil der Analphabeten ist recht hoch. Die Kluft zwischen arm und reich ist sehr groß. In Dörfern, in denen eine Schule vorhanden ist, können viele Familien aus finanziellen Gründen ihre Kinder nicht zur Schule schicken.
Für diese Kinder plante ich, ein eigenes alternatives Kindergarten – und Schulprojekt auf der Grundlage der Montessoripädagogik ins Leben zu rufen.
Ich beschloss mit einer Vorschule zu beginnen, die nun seit einem Jahr besteht.
Im Juli 2012 wurden zehn Kinder von Futura Indonesia in eine staatliche Grundschule eingeschult. ´
Unser Ziel ist es, Vorschule und Grundschule an EINEM Ort zu errichten, damit ein nahtloser Übergang in die Schule möglich ist.
Im Oktober 2012 haben wir für 15.500 Euro ein Haus gekauft, das noch finanziert werden muss. Wenn es unsere finanzielle Situation erlaubt, haben wir die Möglichkeit, uns zu erweitern.
Zur Zeit sind 30 Kinder im Alter von dreieinhalb bis sechs Jahren angemeldet, viele warten noch auf die Aufnahme.
Ein Grossteil unserer Kinder besitzt keine Geburtsurkunde, ohne die ein Besuch in einem öffentlichen Kindergarten oder einer Schule unmöglich ist. Ab dem Alter von einem Jahr ist die Ausstellung einer Urkunde ein langwieriger und kostspieliger Prozess, da sie vom Gericht ausgestellt werden muss.
Viele Kinder leiden an einer schrecklich juckenden Hautkrankheit aufgrund des Waschens mit verunreinigtem Wasser. Die Brunnen sind nicht tief und nicht weit genug von der nächsten Sickergrube entfernt . Die Eltern können einen Arztbesuch nicht bezahlen, daher wollen wir die Arztkosten übernehmen.
Drei Kinder sind Halbwaisen. Der Vater eines Zwillingspaerchens starb, als die Mutter im 8. Monat schwanger war.
Das Projekt steht noch nicht auf einer sicheren finanziellen Basis, um die laufenden und unvorhergesehenen Kosten zahlen zu können. Wir suchen Menschen, Schulen, Firmen, die helfen, diese Aufgabe zu bewältigen.
Wir freuen uns über jede Unterstützung, die uns hilft, unser Ziel zu erreichen. Vielleicht können wir ja schon nächstes Jahr unsere eigene Grundschule aufbauen.

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Ort: Sesela-West Lombok, Indonesien

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Fragen an Gabriela S. (verantwortlich):

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