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Beendet Grundstück zum Bau eines Altenheims in Liavo (Kenia)

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Unser Verein verschenkt Kühe als Existenzgrundlage an Witwen bzw. allein erziehende Frauen in Kenia. Da sich auch sehr viele alte hilfsbedürftige Frauen in unserem Projekt befinden, möchten wir diesen einen mobilen Versorgungsdienst anbieten.

M. Schreiber von Women For Women e.V.Nachricht schreiben

Unser Verein verschenkt Milchkühe als Existenzgrundlage an Witwen bzw. allein erziehende Frauen in Liavo, Bezirk Trans Nzoia County, Kenia. In dieser Region liegt die Arbeitslosenrate bei über 70%. Viele Männer versuchen deshalb in den großen Städten wie Nairobi oder Mombasa ihr Glück, oft ohne sich dabei um ihre zurückgelassenen Frauen und Familien zu kümmern.

Im Bezirk Trans Nzoia County, der zu den ärmsten Gebieten Kenias gehört, sind viele Hilfsorganisationen tätig, die sich hauptsächlich um Waisen und Straßenkinder kümmern. Für die verlassenen Frauen und Witwen ist aber kaum jemand verantwortlich. Diese Frauen haben aus ihrer Situation heraus auch keinen gesellschaftlichen Stand mehr, geschweige denn eine Lobby. Deshalb haben wir uns dazu entschieden, diesen Frauen zu helfen.

Dabei unterstützt unser Verein auch viele Großmütter, die sich um ihre Enkel kümmern, deren Eltern an Aids gestorben sind. Bei unseren regelmäßigen Hausbesuchen stellten wir fest, dass einige der Frauen kaum noch in der Lage sind, sich selbst zu versorgen und auch nicht mehr in der Lage sind eine Kuh zu halten. War es bisher üblich, dass im Alter die Versorgung und eventuelle Pflege durch die Familienmitglieder gewährleistet war, so bröckelt dieses System rapide. Gerade die allein stehenden Frauen und Witwen werden von ihren Verwandten im Alter oft nicht mehr unterstützt. Das ist für uns Anlass, unseren Aufgabenbereich zu erweitern.

Unser Plan war, in Liavo ein Altersheim und Hospiz für diese betroffenen Frauen zu errichten. Unsere 1.  Vereinsvorsitzende Christina Schreiber war deshalb von März bis Mai 2018 in Kenia, um die Voraussetzungen und Bedingungen für den Kauf von Land und den Bau eines Altersheimes zu klären. Dabei ergaben sich aber für uns als Nicht-Kenianer zu viele ungeklärte Fragen und unkalkulierbare Faktoren bezüglich der behördlichen Erlaubnis und der Eigentümerschaft. Für uns, als die für die Spenden Verantwortlichen, war das Risiko in einen langwierigen bürokratische Prozess zu verwickelt zu werden, letztendlich zu groß. Wir haben stattdessen ein neues Konzept entwickelt und auch  bereits parallel zum unserem Kuh-Projekt gestartet. Seit Juli 2018 werden von uns 20 Witwen einmal wöchentlich durch einen ambulanten Dienst versorgt. Wir haben dafür eine Mitarbeiterin engagiert, die diese Frauen mit dem Nötigsten an Lebensmitteln oder Medikamenten versorgt, eventuell fällige Arztbesuche organisiert, Reparaturen an den Hütten wie undichte Dächer veranlasst, oder ein Bett mit Matratze (was die allermeisten der Frauen nicht besitzen) bereitstellt. Diese Arbeit hat sich jetzt schon als sehr effektiv und unbürokratisch erwiesen. Dass die Frauen in ihrer vertrauten Umgebung verbleiben können ist dabei ein sehr positiver Nebeneffekt . Wir möchten deshalb die bisher eingegangen Spenden- gelder künftig in diesen Dienst investieren.  


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