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Kunstatelier für geflüchtete, unbegleitete Jugendliche

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Kunstatelier mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in Bremen Gröpelingen.

I. Bertram von Diakonische Jugendhilfe Bremen gGmbHNachricht schreiben

Zweimal die Woche findet sich in Gröpelingen in einem großzügigen, hellen Atelier eine Malgruppe für bis zu 8 geflüchtete, unbegleitete Jugendliche zusammen, die dort unter Aufsicht und Anleitung von zwei Bremer Künstlerinnen bis zu 3 Stunden pro Termin malen und zeichnen kann.
 
Die Malgruppe ist für die Jugendlichen ein geschützter Raum, in dem sie sich entfalten und ausdrücken können. Neben dem künstlerischen Aspekt bietet das Projekt die konstante Begegnung mit vertrauten Ansprechpartnern, die stets ein offenes Ohr für individuelle Belange oder Bedürfnisse haben. Die gemeinsame Sprache ist Deutsch.
 
Die geschützte und kreative Zeit im Kunstatelier gibt den geflüchteten Jugendlichen Kraft und Halt in einer Zeit, in der sie stark belastet sind, bedingt durch ihre aktuelle Lebenssituation: 
 Schwierige Wohnsituationen in Großeinrichtungen, unsicherer Aufenthaltsstaus, der hohe Leistungsdruck, viele neue Dinge sowie die Sprache schnell zu lernen, um ggf. einen Ausbildungsplatz finden zu können.
 Hinzu kommen die Erinnerungen an Krieg und Verfolgung im Heimatland und an eine lebensgefährliche Flucht. Ebenfalls nicht zu unterschätzen sind ihre Gedanken an ihre Familien, Freunde und Verwandte, die zum Teil in Lebensgefahr oder in extremer Armut im Heimatland oder in Flüchtlingslagern leben, und für die sich die Jungen teilweise verantwortlich fühlen und denen sie von hieraus nicht helfen können.
 
Durch Ausstellungen der Werke, die regelmäßig stattfinden, bekommen die Jugendlichen Rückmeldungen und Anerkennung für ihre Arbeit und werden in der neuen Gesellschaft sichtbar.

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