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Mehr Geschlechtergerechtigkeit in der internationalen Klimapolitik!

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Mehr Geschlechtergerechtigkeit in der internationalen Klimapolitik! GenderCC macht politische Arbeit für eine geschlechtergerechtere internationalen Klimapolitik. Internationale Klimapolitik darf Frauen- und Menschenrechte nicht beeinträchtigen!

G. Alber von GenderCC - Women for Climate Justice e.V.Nachricht schreiben

Vor der UNFCCC-Vertragsstaatenkonferenz in Paris 2015, haben wir die Kampagne Gender and Climate Justice gestartet. Die Konferenz ist zwar vorbei, eine Einigung wurde erreicht, aber die Verhandlungen sind damit nicht vorbei - jetzt geht' erst recht los! Wie sollen die hohen Ziele umgesetzt werden? Tragen die einzelnen Staaten entsprechend ihrer Verantwortung genügend dazu bei? Und werden Frauen- und Menschenrechte gebührend berücksichtigt? Soll der Markt alles richten, oder geht es vielmehr darum, wie wir leben und was wir konsumieren, und wie Treibhausgasemissionen mit den Machtverhältnissen zusammenhängen?
Das "Regelwerk" für das Paris-Agreement wird noch bis zur COP24 in Warschau verhandelt und auch danach ist es wichtig, dass Frauenorganisationen zusammen mit Gender-Expert*innen an den Verhandlungen teilnehmen können und als Beobachter*innen den Prozess genau verfolgen. GenderCC ist Mitbegründerin und Teil der Women and Gender Constituency, eine Gruppe von NGOs, die genau das zum Ziel hat. Genau für diese wichtige Arbeit stehen jedoch kaum Ressourcen zu Verfügung!

Was passiert auf der COP23 in Bonn zum Querschnittsthema Gender:
Der auf der COP23 zu verabschiedende Gender Action Plan soll dafür sorgen, dass die in vielen Verhandlungsbereichen bereits gefassten Beschlüsse zur Berücksichtigung von Genderaspekten auch umgesetzt werden. Hierfür müssen neben der Bereitstellung der notwendigen finanziellen Ressourcen u.a. klare Ziele und Monitoringmechanismen vereinbart werden.

Was genau verstehen wir unter strategischer Advocacy-Arbeit?
Was genau machen wir im Vorfeld und während der Klimaverhandlungen: Wir nehmen an täglichen Koordinierungstreffen der Women and Gender Constituency teil. Wir sprechen mit den Länderdelegationen, um über die Genderrelevanz in den verschiedenen Verhandlungsthemen zu informieren und auf kritische Aspekte aufmerksam zu machen. Wir organisieren Workshops und Side Events innerhalb der Verhandlungen als auch bei zivilgesellschaftlichen Veranstaltungen. Wir ermöglichen mit Akkreditierung und Reisekostenübernahmen Grassroots-Aktivist*innen aus dem Globalen Süden an den Verhandlungen teilzunehmen und von den lokalen Auswirkungen internationaler Klimapolitik beispielsweise von REDD+ zu berichten. Im Vorfeld machen wir mit politischen Aktionen unsere Anliegen deutlich. Wir geben Webinare, um das Wissen für strategische Advocacy-Arbeit und die Teilnahme an den Konferenzen zu erhöhen. Wenn möglich bieten wir auch Pressebriefings und sorgen für die Verbreitung von Informationen, die den Zusammenhang zwischen Geschlechtergerechtigkeit und Klimagerechtigkeit einer breiteren Öffentlichkeit verständlich machen.

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