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Stadttaubenprojekt Frankfurt: Arbeitsplätze und das Projekt erhalten!

Frankfurt, Deutschland

Stadttaubenprojekt Frankfurt: Arbeitsplätze und das Projekt erhalten!

Frankfurt, Deutschland

Stadttaubenprojekt Frankfurt: Arbeitsplätze und das Projekt erhalten!

G. Stürmer von Stadttaubenprojekt Frankfurt | 
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Über das Projekt

Das STADTTAUBENPROJEKT Frankfurt e.V. ermöglicht einen tierschutzgerechten Umgang mit der Taubenpopulation in Frankfurt am Main. Der Verein ist mittlerweile zur bekanntesten Tauben-Anlaufstelle und mit bis zu 70 Anrufen/Einsätzen täglich eine etablierte Einrichtung in der Stadtgesellschaft. 

Unser inzwischen überregional aus TV & Radio bekanntes Projekt bietet Arbeitsplätze für fünf auf dem klassischen Arbeitsmarkt schwer vermittelbare Menschen. Diese wichtigen Arbeitsplätze und die Hilfe für die Stadttauben sind derzeit in Gefahr, da uns die finanziellen Mittel fehlen. Wir möchten diese Arbeitsplätze, unser Projekt und damit auch unser Engagement für die Stadt von Herzen gerne aufrechterhalten.

Gerne erzählen wir Ihnen mehr über unsere Tätigkeit und warum sie so wichtig ist für unsere Stadt: Das Team um Gudrun Stürmer kümmert sich, neben den täglichen kraftaufwendigen Einsätzen in der ganzen Stadt, auch um die Pflege der Auffangstation, die Instandhaltung der Volieren und die Versorgung gefunder wie kranker Tiere. Wir holen hilflose Tiere, organisieren ggf. tierärztliche Versorgung, bergen Tauben und Nester aus Brücken und befreien sie aus Netzen. In Taubenhäusern tauschen wir Eier gegen Gipseier aus. Somit wird die Taubenpopulation tierschutzkonform reguliert. 
Unsere Arbeit steht so im klaren Gegensatz zu verbreiteten Praktiken wie der Entsorgung von Nestern/Küken im Müll. Dies ist ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, eine Ordnungswidrigkeit und absolut unethisch. Der gewaltsame Umgang mit Tauben hängt wohl damit zusammen, dass Tauben stark polarisieren und mit negativen Vorstellungen verknüpft sind – kein Tier, mit dem wir unseren Lebensraum teilen, weckt so ablehnende Emotionen. So heißt es, ihr Kot zerstöre Bauwerke oder übertrage Krankheiten; es herrscht Angst vor einer Art „Tauben-Invasion“. Aussagekräftige Studien z.B. des Robert-Koch-Instituts oder der TU Darmstadt widerlegen dies. Weder ließen sich an Baustoffen wie Sandstein, Beton oder Holz Schäden durch Kot nachweisen noch wurden Krankheitsübertragungen bestätigt. Und bei aktuell ca. 6.000 Tieren in Frankfurt am Main lässt sich keine Invasions-Theorie belegen. 
Doch die Ablehnung Tauben gegenüber bleibt und führt zu massiven Tierschutzverstößen, die gesellschaftlich geduldet und größtenteils ungeahndet bleiben. Es ist Hass spürbar: das „Ungeziefer“ Tauben soll weg, egal wie. Das finden wir schrecklich unwürdig und zeigen mit unserer Arbeit, dass ein tierfreundlicher, regulierender Eingriff in die Taubenpopulation absolut möglich ist. 

Auch wenn Sie kein ausgesprochener Taubenfreund sind: Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende, damit wir die Arbeitsplätze erhalten und unser Projekt fortführen können. (Text: Ritter/Wagner/Wallace)

Herzlichen Dank!
Ihr Team vom STADTTAUBENPROJEKT Frankfurt e.V. https://www.stadttaubenprojekt.de 
Zuletzt aktualisiert am 21. September 2020