Zoff daheim - psychosoziale Gruppe für Kinder

Ein Hilfsprojekt von „Interventionsstelle Trier“ (B. Mann) in Trier, Deutschland

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B. Mann (verantwortlich)

B. Mann
Unsere Projektnummer: 4852 -
Mit Ihrer Spende machen Sie es möglich, dass wir zwei Gruppen für die Kinder von Frauen, die Gewalt in ihrer Beziehung erlebt haben, anbieten können.
Das Gruppenangebot umfasst jeweils 12-15 wöchentliche Termine von eineinhalb bis zwei Stunden Länge.
Die Gruppengröße liegt bei 6-8 Kindern beiderlei Geschlechts im Grundschulalter zwischen 6-10 Jahren.

Für Kinder, die von Gewalt gegen die Mutter im häuslichen Umfeld (mit-)betroffen sind

Gewalt gegen Frauen in engen sozialen Beziehungen ist in den vergangenen Jahren verstärkt in den Blickpunkt gerückt. Hilfesysteme und Unterstützungsangebote für betroffene Frauen wie die deutschlandweite Etablierung von Interventionsstellen wurden weiterentwickelt und verbessert. Hierbei ist deutlich geworden, dass die Kinder aus Familien, in denen sie Gewalt gegen einen Elternteil - meist die Mutter - miterleben, in der psychosozialen Arbeit stärker berücksichtigt werden müssen. Bei gut 60 Prozent der von der Interventionsstelle Trier beratenen Frauen, leben Kinder im Haushalt, die von der Gewalt gegen die Mutter teilweise monate- oder sogar jahrelang (mit-)betroffen sind.

Auch in der Situation als ZeugInnen von Misshandlung, Unterdrückung, Bedrohung, Erpressung oder Vergewaltigung werden sie erheblich seelisch verletzt. Die möglichen Folgen dieser Erfahrung sind vielfältig und umfassen soziale, emotionale und körperliche Probleme wie beispielsweise Schulprobleme, Angstzustände, Schuldgefühle und Schlafstörungen.

Um die betroffenen Kinder zeitnah zu unterstützen, bieten wir eine fortlaufende Kindergruppe unter fachlicher Leitung an. Darin erhalten die Kinder Hilfe bei der psychischen Stabilisierung und der Bewältigung des Erlebten. Mit Entspannungs- und Distanzierungstechniken werden Verfahren erlernt, sich bei starken Gefühlen von Angst, Unsicherheit, Ohnmacht oder Wut selbst zu helfen. Durch die Vermittlung von Konfliktlöse- und Selbstbehauptungsstrategien erfahren die Kinder Möglichkeiten, eigene Interessen zu behaupten, ohne Gewalt anwenden oder erleiden zu müssen. Die Kinder sollen in ihren Bedürfnissen nach Sicherheit und altersgerechter Unbeschwertheit gestärkt und von häufig auftretenden Verantwortungs- und Schuldgefühlen entlastet werden. Durch die Zusammenarbeit in der Gruppe erfahren die Kinder, dass andere Ähnliches wie sie selbst erlebt haben. Insbesondere Jugendliche können auf diesem Hintergrund soziale Kontakte aufbauen, aus denen sich unterstützende Freundschaften entwickeln können. Die Zeit der
Gruppenstunden sollen einen sicheren Rahmen darstellen, in dem die Kinder bedrohungsfrei positive Erlebnisse machen und Kraft tanken können.

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Ort: Trier, Deutschland

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