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Rette mit! Spende für Rettungseinsätze auf dem Mittelmeer

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Der Jugend Rettet e.V. ist eine unabhängige Gruppe junger Leute, die sich für die Rettung von in Seenot geratenen Menschen auf dem Mittelmeer einsetzt. Unser Ziel ist klar: Weniger Tote auf dem Mittelmeer!

Kai v. von Jugend Rettet e.V.Nachricht schreiben

Seit dem Jahr 2015 ertranken bei ihrer Flucht über die zentrale Mittelmeerroute mindestens 11.600 Menschen. Wie hoch die Dunkelziffer ist, können wir nur erahnen. Trotzdem übernimmt Europa keine Verantwortung für dieses unbeschreibliche Leid an ihren Außengrenzen. Es existieren keine staatlichen Seenotrettungsprogramme. Wenn nicht mit der lebensbedrohlichen Situation auf Hoher See konfrontiert, so müssen Flüchtende in libyschen Lagern ausharren, in denen ihnen nachweislich Gewalt und Zwangsarbeit drohen. Gleichzeitig wird humanitäre Hilfe kriminalisiert.

WIR WOLLEN NICHT TATENLOS DABEI ZUSEHEN.
JUGEND RETTET ist ein Netzwerk junger Europäer*innen. Gemeinsam haben wir 2016 ein Schiff gekauft und umgebaut. Damit machten wir das, was die Regierung nicht schafft - die Rettung von Menschen aus Seenot.
Mit unserem Schiff, der IUVENTA, retteten wir fast zwei Jahre lang Menschen aus Seenot. Insgesamt konnten unsere Crews mehr als 14.000 Menschen vor dem Tod bewahren. Wir setzten der gefühlten politischen Ohnmacht ein konkretes Handlungsfeld entgegen.

Am 1. August 2017 beorderte die italienische Seenotrettungsleitstelle die IUVENTA nach Lampedusa. Anschließend wurde sie von italienischen Behörden präventiv beschlagnahmt.

KRIMINALISIERUNG DER SEENOTRETTUNG
Das Ziel der europäischen Migrationspolitik ist, den humanitären Korridor zu schließen. Um das zu erreichen, werden Seenotrettungsorganisationen von Rettungsaktionen abgehalten. Die Situation eskalierte in einer Kriminalisierungskampagne durch Politik und Medien, die uns fälschlicherweise der Zusammenarbeit mit Schleppern beschuldigt.
Unsere Rettungsmissionen berufen sich jedoch auf internationales Seerecht, beruhen auf den international anerkannten humanitären Prinzipien und wurden zudem von der zuständigen Leitstelle in Rom koordiniert.
Mit der Absicht, die Festung Europa an ihren Außengrenzen noch brutaler abzuschotten, verwendet die italienische Staatsanwaltschaft Aussagen und Vorwürfe aus rechtsextremen Kreisen. In der politisch motivierten Kampagne gegen die NGOs werden u.a. zweifelhafte Beweise aus dem Umfeld der rechtsextremen Identitären Bewegung verwendet.

Für die Spenden bedeutet dieser Umstand, dass wir zur Zeit Kostenpunkte abdecken müssen, die nicht konkret mit der Umsetzung von Rettungsmissionen, jedoch aber mit politischer und rechtlicher Arbeit zu tun haben. Wir brauchen deine Unterstützung bei Anwaltskosten, Übersetzungen, Kosten für die Werft in Trapani, sowie bei politischen Aktionen und bildungspolitischen Veranstaltungen.
Wir werden uns weiterhin dafür einsetzen, dass das Recht auf Leben und somit das Recht auf Seenotrettung praktische Geltung hat.
Wir danken dir für dein Vertrauen in unserer Arbeit und hoffen, dass du uns weiterhin unterstützt bei der Durchsetzung fundamentaler Rechte - Jeder Mensch verdient die Rettung aus Seenot!

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