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Menschen mit Behinderung in Pakistan stärken

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Einfache Hilfsmittel wie Blindenstöcke oder Rollstühle können Menschen nach der Flutkatastrophe in Pakistan das Leben retten. bezev unterstützt den pakistanischen Partner Milestone bei seinen dringenden Hilfsmaßnahmen.

K. Hölscher von Behinderung und Entwicklungszusammenarbeit e.V.Nachricht schreiben

Von der schweren Flutkatastrophe in Pakistan sind alle Menschen betroffen - Menschen mit Behinderung in besonderer Weise: Schon vor der Flutkatastrophe mangelte es in Pakistan an technischen Hilfsmitteln wie Rollstühlen oder Blindenstöcken. In Notsituationen können sie nicht „einfach wegrennen“, sondern sind auf fremde Hilfe angewiesen.Die meisten Überlebenden werden noch lange Zeit in Rettungscamps betreut werden müssen, wo sie mit dem Notwendigsten versorgt werden. Leider berücksichtigen diese Hilfsmaßnahmen nicht die lebensnotwendigen Anforderungen für Menschen mit Behinderung – sie haben so keinen Zugang zu den Hilfsmaßnahmen.

Ganz konkret heißt das für Menschen mit Behinderung:
- Es gibt keine speziellen Ausgabestellen für sie. Ohne Gehilfen gelangen sie nicht selbstständig zu den Essenausgabestellen und zu den sanitären Einrichtungen.
- Es gibt keine barrierefreien Toiletten in den Rettungscamps. Viele nehmen deswegen weniger Nahrung auf, um möglichst selten eine Toilette aufsuchen zu müssen.
- Gehörlose Menschen können Alarmsignale nicht hören. Menschen, die nicht sprechen können, können in Notsituationen nicht auf sich aufmerksam machen.

Wie können Menschen mit Behinderung unterstützt werden?
Schon einfache Hilfsmittel wie ein Blindenstock oder Rollstuhl ermöglichen Menschen mit Behinderung alleine zu Toilette oder zu den Essensausgabestellen zu gelangen.Schlichte Handys zum SMS-Versand beispielsweise können Gehörlosen in Notsituationen das Leben retten. Sie können selbst Hilfe anfordern oder gewarnt werden. Ein Rollstuhl kostet in Pakistan umgerechnet 63 Euro, ein einfaches Handy 23 Euro und ein Blindenstock 3,50 Euro.

Wie kommt die Hilfe zu den Menschen?
bezev wird seiner Partnerorganisation Milestone die gesammelten Spenden zur Verfügung stellen. Milestone wird mit diesen Geldern Rollstühle, Blindenstöcke und Handysets erwerben. Mitarbeiter_innen von Milestone werden in Absprache mit anderen Akteuren diese Hilfsmittel zusammen mit Medikamenten und Lebensmitteln direkt zu den betroffenen Menschen bringen. Gleichzeitig klärt Milestone tätige Hilfsorganisationen über die speziellen Anforderungen für Menschen mit Behinderung auf. Schwerpunkte sind die stark betroffenen Regionen Charsad, Noshera, Muzafar, Layah, Mianwalli, Sindh Ghotki und Jaikababadsein.

Diese technischen Hilfsmittel ermöglichen nicht nur in dieser Notsituation Hilfe, sondern garantieren auch langfristig Mobilität und Teilhabe an der Gesellschaft. Zudem sollen diese Hilfsmaßnahmen in bestehende Strategien integriert werden, um langfristig die Situation von Menschen mit Behinderung zu verbessern. Die bei der Verteilung der Hilfsmittel entstehenden Kontakte sollen genutzt werden, um Menschen mit Behinderung in bestehende Netzwerke und Selbhilfeorganisationen einzubinden. Langfristiges Ziel ist es, ihr Selbstbewustsein zu stärken und sie zu befähigen, selber für ihre Rechte einzutreten und so gleichzeitig die Geselschaft für ihre Anliegen zu sensibilisieren.

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