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NAJAH und BAHAR-Flüchtlingsschicksale

Chemnitz, Deutschland

NAJAH und BAHAR-Flüchtlingsschicksale

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B. Kuhn von kath.Pfarramt St. Antonius ChemnitzNachricht schreiben

"Bringt den Durstigen Wasser ...! Kommt den Fliehenden entgegen mit Brot! Denn sie sind vor den Schwertern geflohen, vor dem gezückten Schwert, vor dem gespannten Bogen, vor dem schweren Kampf." aus: Jesaja 21,14-15
NAJAH und BAHAR
NAJAH kennt auch noch die guten Zeiten in Syrien. Ihr Ehemann war ein bekannter Sänger in seinem Land. Sie hatten bescheidenen Wohlstand und ein eigenes Haus. Das Haus liegt in Trümmern. Gemeinsam mit ihren Söhnen trat Najah die Flucht an. Es war ein langer Weg: Mittelmeer, Balkanroute, Erstaufnahmelager … Jetzt richtet sie sich mit ihren Söhnen gerade eine kleine Wohnung in Chemnitz ein. Sie wollen es sich gemütlich machen und neu beginnen. Eines Tages soll der Vater nachkommen. Doch auch der Weg von der Erstaufnahme bis zu ihrer Wohnung war nicht einfach. Priester und engagierte Familien aus St. Antonius Chemnitz halfen der Familie in allen Dingen. Gemeinsam gab es Rückschläge, neue Hoffnungen, viel Warterei auf den Ämtern, doch nun sind die Christen aus Syrien am Ziel.
BAHAR ist noch lange nicht so weit. Sie, ihr Mann und ihre Tochter kommen aus Teheran. Dort drohten ihnen Repressalien, weil sie Christen sind. Doch auch im ganz normalen Leben, mussten sie mit massiven Benachteiligungen rechnen. Bahar hatte einen schweren Unfall. Da sie Christin ist, durfte sie nicht ins Krankenhaus und wurde nur notdürftig zusammengeflickt. Sie leidet noch immer unter Schmerzen. Ihr Weg nach Deutschland war fast der Selbe: ein kurzer Flug, dann Boot, Balkanroute, Erstaufnahme in Chemnitz. Diese Familie ist noch nicht am Ziel. Es wird noch einiges für die Patres und Familien von St. Antonius zu tun sein, damit auch sie bald in er neuen Heimat Heimat finden dürfen und Bahar medizinisch behandelt werden kann.
Diesen beiden Familien konnten wir ganz individuell helfen und sie auf allen Wegen begleiten. Doch unsere Hilfe für Flüchtlinge würde zu kurz greifen, wenn wir es dabei beließen. Wir organisieren Begegnungsmachmittage für Flüchtlinge. Dabei schaue wir nicht auf die Religion sondern nur auf den Menschen in seiner Not – so wie es uns der Prophet Jesaja ins Stammbuch geschrieben hat. Natürlich kostet unsere Hilfe auch viel Geld. Große Summen (im vierstelligen Bereich) wurden von begleitenden Familien privat aufgebracht, auch von der Kirchgemeinde werden Gelder gestiftet, damit wir diese Hilfe überhaupt leisten können. Allein 150 Euro haben wir nur für Wörterbücher ausgegeben, denn Integration braucht gutes Deutsch.
Wenn Sie unsere Arbeit unterstützen möchten, würden wir uns sehr freuen. Gerne können Sie auch auf unsere Homepage schauen, wo wir in einem eigenen Bereich über unsere Arbeit berichten. Vielen Dank!
http://www.st-antonius-chemnitz.de/index.php/2-gruppen/463-aktuelles-fluechtlingshilfe

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