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Finanziert Bessere Überlebenschancen für Früh- und Neugeborene in Asmara, Eritrea

Asmara, Eritrea

Finanziert Bessere Überlebenschancen für Früh- und Neugeborene in Asmara, Eritrea

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Archemed sichert Überlebenschancen Früh- und Neugeborener in Asmara, Eritrea. Durch Aufbau einer Neonatologie-Station leisten wir Beitrag zur Senkung der Kinder- und Müttersterblichkeit. Medizinische Hilfe und Schulung einheimischen Personals.

C. Hölting von ARCHEMED - Ärzte für Kinder in Not e.V.Nachricht schreiben

Seit 1994 gehört Eritrea zu den 48 am wenigsten entwickelten Ländern, den sog. Least Developed Countries (LDC). Die meisten Geburten, vor allem in den ländlichen Gebieten Eritreas, finden immer noch zu Hause, ohne professionelle Unterstützung von Hebamme oder Arzt statt. Daraus resultiert ein hohes Risiko für Mutter und Kind, wenn die Geburt mit Komplikationen einhergeht (Blutungen, Infektionen, Eklampsien, verlängerte Wehen usw.) oder die Schwangerschaft nicht ausgetragen ist. 
Durch den Aufbau neonatologischer Stationen und der Qualifizierung einheimischen Personals hat ARCHEMED einen großen Anteil an der Senkung der Kinder- und Müttersterblichkeit: bereits seit mehreren Jahren liegt Eritrea unter dem in den Millenniums-Entwicklungszielen der UN formulierten Ziel, die Kindersterblichkeit um zwei Drittel oder sogar mehr zu senken! 
In der „Neonatologie Asmara“ wurden in den letzten 10 Jahren durchschnittlich 1.100-1.200 Patienten pro Jahr aufgenommen, 2013 waren es sogar 1.700. Die kranken Neu- und Frühgeborenen werden je nach Indikation mit Infusionen, Antibiotika oder Nahrungsergänzungsmitteln behandelt. Ihr Wärme- und Blutzuckerhaushalt werden überwacht. Nicht selten ist auch die Ernährung mittels einer Magensonde erforderlich. Neben den lebensnotwendigen Medikamenten bekommen sie, falls erforderlich, eine Atemunterstützung.
In der „Neonatologie Asmara“ werden auch Kinder „von außerhalb“ behandelt, die von ihren Familien teilweise in mehreren Tagesmärschen gebracht werden. Alle Kinder bis zum 28. Lebenstag mit schweren stationär zu behandelnden Erkrankungen werden hier versorgt. 
Auch fehlgebildete Kinder werden eingeliefert: hier kümmert man sich um eine mögliche Weiterbehandlung, teilweise in anderen ARCHEMED-Projekten wie der speziellen Kinderchirurgie. 
Die Sterblichkeitsrate auf der „Neonatologie Asmara“ konnte von 2004 (10,4%), auf derzeit knapp 7% gesenkt werden. Das bedeutet: von 100 aufgenommenen kleinen Patienten können 93 lebensfähig entlassen werden!
Die Verantwortung für die „Neonatologie Asmara“ liegt in den Händen von ARCHEMED. Das Projektteam um die Projektleiter Dr. Wilfried Göbe (Marienhospital Gelsenkirchen) und Sr. Silke Scheider-Börsch (Sana Klinikum Remscheid) sowie Prof. Dirk Bassler (Klinikdirektor der Klinik für Neonatologie, Zürich), reist zweimal im Jahr für jeweils 2 Wochen nach Asmara. Neben den medizinischen und pflegerischen Tätigkeiten versteht ARCHEMED seine Mission darin, das einheimische Personal nachhaltig und konsequent am Patienten zu schulen (bedside-teaching), um sich selbst langfristig durch den Wissenstransfer überflüssig zu machen. Hinter allem steht das „große Ziel“, zur Senkung der Mütter- und Kindersterblichkeit in Eritrea nachhaltig beizutragen!
Alle med. Geräte, inkl. Transport, Wartung und Reparatur sowie sämtliche im Land nicht erhältlichen Medikamente und sonstigen Materialien dieses Projekts werden ausschließlich über Spendengelder des Vereins ARCHEMED finanziert.

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