Wir haben 8.187,66 € Spendengelder erhalten
Ein sogenanntes RHIB (Rigid Hull Inflatable Boat) oder zu deutsch Festrumpfschlauchboot. Dieser Zungenbrecher beschreibt nichts anderes, als die Bauform. Ein fester Rumpf aus einem speziellen Kunststoff, auf dem ein Schlauch aufgebracht ist. Das macht das ganze Boot widerstandsfähig und agil. Eigenschaften, die unerlässlich für unser Hauptrettungsmittel sind. Ein echtes Arbeitstier, das Wellen, Wind, Abnutzungen und langen Laufzeiten trotzen muss.
Auf der Werft angekommen wurde es zuerst an Bord in die Wanne auf dem hinteren Teil der LIFELINE SAR gekrahnt, um die endgültige Platzierung zu kontrollieren und Halterungen anzupassen. Danach ging es zum ersten mal ins Wasser. Da die Motoren neu sind, müssen sie zuerst nach einem festgelegtem Schema eingefahren werden. Das hieß in dem Fall 5 Stunden in Schrittgeschwindigkeit im Hafenbecken kreisen bevor es auf die offene See zum Härtetest ging. Dabei wurde vor allem geschaut wie sich das Boot bei verschiedenen Geschwindigkeiten im Wasser verhält und ausrichtet. Eine ausgewogene Gewichtsverteilung ist bei so einem kleinen Boot essentiell und kann nun mit zusätzlichen Gewichten im Boden angepasst werden. Der Tag wurde mit einer gründlichen Reinigung vom Salzwasser an Land abgeschlossen. Ein weiterer Schritt in Richtung Einsatz konnte abgeschlossen werden.
