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Seenotrettung mit Sea-Eye II - Ein neues Rettungsschiff muss her!

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Wir werden uns nicht länger am Retten hindern lassen, während im Mittelmeer immer mehr Menschen ertrinken. Wir werden deshalb schnellstmöglich ein neues Rettungsschiff, die Sea-Eye 2, ins Einsatzgebiet entsenden.

G. Isler von Sea-Eye e.V.Nachricht schreiben

Es geht los! Wir werden nicht länger hinnehmen, dass 3 Rettungsschiffe und ein Suchflugzeug auf Malta am Auslaufen gehindert werden, während im Mittelmeer immer mehr Menschen ertrinken. Wir werden uns nicht länger am Retten hindern lassen. Wir werden schnellstmöglich ein neues Schiff, die Sea-Eye 2, ins Einsatzgebiet entsenden.

In den vergangenen Wochen wurden wir von Bürokraten in Papiergefechte verwickelt. Wir haben mit Anwälten, Behörden, Kapitänen, Reedern und Politikern gesprochen, um Lösungen zu finden. Die Hilfsorganisationen werden auf allen Ebenen attackiert – medial und strukturell. Dabei geht viel Kraft und Zeit verloren. Zeit, die in die Rettung investiert werden sollte. Die 629 erfassten ertrunkenen Menschen im Juni 2018 – und nicht zuletzt die gerettete Josephine aus Kamerun – zeigen uns, warum Sea-Eye mit Mut, Entschlossenheit und voller Kraft voranschreiten muss.

Es geht darum, Menschenleben zu retten! Der Kamerunerin Josephine würde nicht mehr leben, wenn die Schiffe von Open Arms nicht in der SAR Zone gewesen wären. Es braucht die Hilfsorganisationen, weil sonst niemand aktiv für das Leben kämpft.

Wir wollen ein Rettungsschiff chartern, jetzt! Es geht allein darum, dass wir schnellstmöglich und sicher einen "Rettungswagen zum Unfallort" senden können. Schluss mit der Diskussion um Flaggen, Schiffe, Kapitäne und Zäune. Wir haben diesen Verein nicht aufgebaut, um einen Papierkrieg zu führen. Wir haben ihn gegründet und aufgebaut, um unseren Brüdern, Schwestern, Töchtern und Söhnen zur Hilfe zu eilen. Jetzt!

Ein gechartertes Schiff gibt uns die Sicherheit, dir wir brauchen, um schnell wieder mit der Rettung beginnen zu können. Denn es findet kein aufwendiger Eigentumswechsel statt. Die Flaggen- und Sicherheitszertifikate behalten ihre Gültigkeit. Mit der Festsetzung eines solchen Schiffes würden Regierungen endgültig klarstellen, dass es allein um die Einstellung der Rettung von Menschen geht. Dies käme einer moralischen Bankrotterklärung gleich. 

Packt jetzt mit an und lasst uns gemeinsam die Sea-Eye 2 ins Einsatzgebiet entsenden. Lasst sie den Menschen zur Hilfe eilen. Lasst sie immer wieder da ansetzen, wo Europas Regierungen versagen. Lasst uns nicht aufhören zu helfen, denn auch wir sind Europa. Wir sind Europa. Und unser Europa rettet.

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Zur Organisation:
Seenotrettung ist ein Menschenrecht. Es ist also ausreichend, einfach nur Mensch zu sein, um das Recht zu haben, aus unmittelbarer Lebensgefahr errettet zu werden. Aus Menschenrechten leiten sich folgerichtig auch Menschenpflichten ab. Deshalb gibt es Sea-Eye e.V. Hier setzen wir an. In den vergangenen zwei Jahren war unser Verein an der Rettung von 14.378* Menschen beteiligt. Für eine durschnittliche Spende von 48€ konnten wir uns an der Rettung eines Menschenleben beteiligen. 

*bis Juli 2018

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