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KH HARAMBEE - Kinder und Jugendliche mit Behinderungen in Nairobi / Kenia

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Therapiezentrum für Kinder/Jugendliche mit Behinderungen/ HIV in den Slums von Nairobi /Kenia. Familien in grösster Armut werden aufgrund eines behinderten Kindes geächtet und Menschenrechte werden missachtet. Bildung und medizinische Versorgung.

T. Richter von Kinderhilfe Harambee e.V.Nachricht schreiben

Nach Angaben von Hilfsorganisationen und der Vereinten Nationen gibt es in Kenia schätzungsweise 3 Millionen Menschen mit geistigen und psychischen Behinderungen. Die meisten von ihnen leben in tiefer Armut.

Familien, die ihre Angehörigen einsperren, Kinder, die aus Institutionen hinausgeworfen wurden, Fälle von vermutetem sexuellen Missbrauch. Kenia ist mit einer Welle von Vernachlässigung und Gleichgültigkeit konfrontiert.
Bei Recherchen trifft man aber auch auf Familien, die unermüdlich dafür kämpfen, ihren behinderten Angehörigen gerecht zu werden, die vom Staat nur wenig Hilfe erhalten und von der Gesellschaft ausgestossen werden.
Die kenianische Verfassung dagegen spricht von Rechten für Menschen mit Behinderungen, über die diese allerdings nicht informiert werden.

Tag für Tag treten Fälle von Vernachlässigung und Missbrauch auf : autistische Kinder, die in Hühnerställen angekettet sind, Erwachsene mit Epilepsie, Schwerstbehinderte Kinder eingesperrt in dreckigen Hütten, Töchter, die von ihren Vätern vergewaltigt wurden.

Die größte Herausforderung ist der mangelnde Zugang zu den grundlegenden Bedürfnissen, wie Gesundheit und Bildung. Das Bildungssystem in Kenia ist alles andere als behindertenfreundlich und das Thema Behinderung ist nach wie vor ein Tabu. Eine Herausforderung für unsere Arbeit ist auch, dass die Missbrauchsrate bei Kindern mit Behinderungen besonders hoch ist und dass sie sehr oft Opfer von Gewalt werden. Hier ist noch viel Aufklärung nötig.

Der erste Schritt, ein gut funktionierendes Tageszentrum für Schwerstbehinderte Kinder, ist bereits getan. Hier werden die Kinder nicht nur medizinisch und therapeutisch betreut, sondern sie erhalten auch lebensnotwendige gesunde Ernährung und das regelmässig. Die positiven Veränderungen an den Kindern kann man bereits nach kurzer Zeit erkennen. Kräftigere Körper können Therapien viel besser umsetzen und verwerten. 

Da Eltern die wohl besten Therapeuten sind, wird unser Tageszentrum ausschliesslich von Müttern von behinderten Kindern bewirtschaftet. Auch physiotherapeutisch wurden die Frauen ansatzweise ausgebildet, so dass die Kinder täglich im Wechsel bewegt werden können und wirklich profitieren können.

Damit ist allerdings noch nicht genug getan. Förderer und Spender suchen wir als Projektpaten zur Unterstützung unserer monatlichen Kosten. Zukünftig wollen wir erreichen, dass unsere Jugendlichen mit Behinderung in ein Arbeitsverhältnis eingegliedert werden. Behindertenwerkstätten, wo gelehrt und gelernt wird, sollen entstehen. Ausserdem arbeiten wir an dem Projekt eines Pflegeheims / Hospiz für bedürftige Kinder mit Behinderungen.


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