Beendet NEIN zu Genitalverstümmelung!

Ein Hilfsprojekt von „TERRE DES FEMMES e. V.“ (B. Hahn) in Ouagadougou , Burkina Faso

B. Hahn (verantwortlich)

B. Hahn
Schützen Sie mit Ihrer Spende die Mädchen in Toukin vor Genitalverstümmelung!

Seit 1998 kämpft TERRE DES FEMMES gemeinsam mit der Association Bangr Nooma (ABN) für das Ende der Genitalverstümmelung in Burkina Faso. Obwohl diese traditionelle Praxis seit 1996 in Burkina Faso gesetzlich verboten ist, sind nach Angaben von UNICEF 76% der Frauen und Mädchen dort immer noch von Genitalverstümmelung betroffen. Sie leiden ein Leben lang unter den körperlichen und seelischen Folgen dieser Eingriffe.

„Bangr Nooma“ bedeutet - „Es gibt nichts Besseres als Wissen“. Nach diesem Motto betreibt ABN intensive Aufklärungsarbeit um die Bevölkerung zu überzeugen, die Genitalverstümmelung (engl. Female Genital Mutilation = FGM) zu beenden. Mit ihren mehrjährigen Kampagnen konnte die Organisation schon über 33.000 Mädchen vor FGM schützen. Ein großartiger Erfolg, den wir zusammen mit den MitarbeiterInnen vor Ort fortsetzen wollen.

Die Kampagne in Toukin
Vor drei Jahren begann die Kampagne in der Region Toukin, als der dortige Dorfkönig selbst auf die Association Bangr Nooma zuging und um Hilfe im Kampf gegen FGM bat. Er hat verstanden, wie viele Vorteile es für das Zusammenleben bringt, wenn die Frauen in seinem Dorf nicht an den Folgen der Genitalverstümmelung leiden. Als einflussreiche Persönlichkeit ist er ein wichtiges Vorbild, um andere Würdenträger und Entscheider vom Kampf gegen FGM zu überzeugen. An der Basis arbeiten ausgebildete Animatricen und Animateure, die mit ihren Mopeds in die entfernten ländlichen Regionen fahren. Sie gehen direkt in die Großfamilien und kommen so mit allen Dorfbewohnern in Kontakt: in anschaulichen Vorträgen, mit eindrücklichen Bildern und Filmen sowie mit lebensnahen Theater-Sketchen klären sie die Menschen über die verheerenden Folgen von Genitalverstümmelung auf.

Die Beerdigung von Genitalverstümmelung
Ziel ist es, die gesamte Bevölkerung von Toukin zu überzeugen, NEIN zu Genitalverstümmelung zu sagen. Dann werden die Beschneidungswerkzeuge in einer feierlichen Beerdigungszeremonie im Erdboden vergraben. Mit diesem symbolischen Akt besiegeln alle zusammen mit den Dorfältesten, den verschiedenen Religionsführern und den ehemaligen Beschneiderinnen das Ende der Beschneidungspraxis. Ein Dorfkomitee wacht darüber, dass die neuen Regeln gegen FGM eingehalten werden. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen die Animatricen und Animateure noch in zahlreichen Aufklärungsaktionen monatelange Überzeugungsarbeit leisten: Spenden Sie dafür, damit die geplante Beerdigung von FGM am 12. November 2016 in Toukin auch wirklich statt finden kann.

Weiter informieren:

Ort: Ouagadougou , Burkina Faso

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  • Hochgeladen am 17.11.2016

  • Ex-Beschneiderinnen, WürdenträgerInnen aller Religionsgruppen, sowie offizielle VertreterInnen aus Politik und Kultur beerdigen das Beschneidungswerkzeug. © ABN

    Hochgeladen am 27.10.2016

  • Aufmerksame ZuhörerInnen bei einer FGM-Aufklärungsaktion in Toukin © TDF 2015

    Hochgeladen am 05.10.2016

  • Frau Safiata Zongo, selbst eine Betroffene, engagiert sich heute gegen weibliche Genitalverstümmelung. © ABN

    Hochgeladen am 29.09.2016

  • Eine Mitarbeiterin von ABN klärt die BewohnerInnen von Toukin über die Folgen von weiblicher Genitalverstümmelung auf. Juli 2016. © ABN

    Hochgeladen am 05.09.2016

  • Emma und Darya, Praktikantinnen bei TERRE DES FEMMES, mit Rakieta Poyga. Juli 2016 © TDF

    Hochgeladen am 16.08.2016

  • Arsene, Mitarbeiter von ABN, interviewt Frau Zongo, ex-Assistentin der Beschneiderin. Juli 2016. © ABN

    Hochgeladen am 01.08.2016

  • Mitstreiterinnen im Kampf gegen FGM beim Treffen zur Planung der nächsten Aufklärungsaktionen. © ABN

    Hochgeladen am 18.07.2016

  • Mitstreiterinnen im Kampf gegen FGM bei einem Treffen zum Austausch mit den MitarbeiterInnen von ABN. © ABN

    Hochgeladen am 18.07.2016

  • Arsène und eine Animatrice zeigen uns das Schulungsmaterial mit dem sie die Dorfbewohner über FGM aufklären. © TDF

    Hochgeladen am 11.07.2016

  • Rakieta Poyga, Gründerin von ABN © TDF

    Hochgeladen am 04.07.2016

  • Toukin, Burkina Faso © TDF

    Hochgeladen am 04.07.2016

  • Die Beschneiderinnen sind in jedem Dorf sehr angesehen und verdienen mit ihrer Arbeit ihren Lebensunterhalt, umso wichtiger ist es, sie von der Praxis der Genitalverstümmelung abzubringen. © TDF

    Hochgeladen am 04.07.2016

  • Im Dorf Polesgo wurden die Beschneidungswerkzeuge bereits in einer feierlichen Zeremonie begraben. Dieses Ziel möchten wir auch für Toukin erreichen.© ABN

    Hochgeladen am 30.06.2016

  • Im Dorf Polesgo wird bei einer feierlichen Zeremonie der Genitalverstümmelung abgeschworen, anschließend werden die Beschneidungswerkzeuge begraben. © ABN

    Hochgeladen am 30.06.2016

  • Der Dorfkönig von Toukin bei seinem Plädoyer gegen Genitalverstümmelung vor den Dorfbewohnern. © ABN

    Hochgeladen am 30.06.2016

  • Bei einem Treffen mit VertreterInnen von Bangr Nooma und von TERRE DES FEMMES sowie den Dorfältesten und Religionsführer wird über einen Plan zum Kampf gegen Genitalverstümmelung im Land diskutiert. © ABN

    Hochgeladen am 30.06.2016

  • Der Gynäkologe Professor Akotionga mit Patientinnen. Der Arzt arbeitet ehrenamtlich für Bangr Nooma und führt Notoperationen auf Folge von Genitalverstümmelung durch. © ABN

    Hochgeladen am 30.06.2016

  • In nachgestellten Szenen bringen die Animatricen von Bangr Nooma die Zuschauer zum kritischen Nachdenken über das Thema Genitalverstümmelung . © ABN

    Hochgeladen am 30.06.2016

  • Teilnehmerinnen bei einer Aufklärungsaktivität. Es wird über Probleme während Entbindungen bei Frauen mit Genitalverstümmelung gesprochen.© TDF

    Hochgeladen am 30.06.2016

  • Eine Animatrice klärt Frauen und Männer über die verheerenden Folgen von Genitalverstümmelung auf. © ABN

    Hochgeladen am 30.06.2016

  • Rakieta Poyga - die Präsidentin von Bangr Nooma - bei einer Sensibilisierungsaktion. © ABN

    Hochgeladen am 30.06.2016

  • Allein mit Spenden konnte TERRE DES FEMMES im letzten Jahr die Mopeds für die Animatricen/Animateure bereit stellen - damit kommen sie in die abgelegensten Dörfer. © ABN

    Hochgeladen am 29.06.2016