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100 Jahres Jubiläum Kinderheim Köln-Sülz

Köln, Deutschland

100 Jahres Jubiläum Kinderheim Köln-Sülz

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Der Förderverein Erinnerungsorte Kinderheim Köln-Sülz e.V. (FEKS) schafft "Erinnerungsorte" für das ehemals größte Kinderheim Europas, um so an seine Geschichte und die seiner Bewohner zu erinnern.

P. Halberkann von FEKS e.V.Nachricht schreiben

Vor fast hundert Jahren eröffnete die Stadt Köln mitten in den Wirren des Ersten Weltkrieges eines der damals modernsten und größten Waisenhäuser Europas: Am 8. Mai 1917 bezogen Kinder und Betreuer das Waisenhaus in Köln-Sülz am Sülzgürtel 47. Wegen des Krieges still, ohne Festakt oder Feier.

Das Kinderheim, das wie ein eigenes kleines Dorf im Kölner Stadtteil Sülz lag, wurde 2010 fast vollständig abgerissen. Auf dem Areal entsteht ein neues Wohnquartier. An das alte Ortsbild erinnert noch die Kirche. Schon jetzt wohnen im neuen Wohnviertel überwiegend Familien mit Kindern. 

Viele ehemalige Bewohner des Kinderheims Köln-Sülz reagierten traurig und erschüttert, dass ihre zeitweise Heimat einfach so verschwand. Sie wünschten sich Orte der Erinnerung! Dieser Wunsch berührte auch Neubürger der neuen Häuser, Nachbarn und frühere Beschäftigte. 

Deshalb wurde der „Förderverein Erinnerungsorte Kinderheim Köln-Sülz e.V.“ (FEKS) gegründet. Der FEKS setzt sich für die Schaffung von Orten des Verweilens, Erinnerns und der Kommunikation im ehemaligen Kinderheimquartier ein. Die „Erinnerungsorte“ sollen an den neuen Wegebeziehungen des Wohnquartiers entstehen. Sie sollen Stadtgeschichte, Erlebtes und neu entstehendes Stadtleben miteinander verbinden. Der gemeinsame Wunsch aller Beteiligten ist es, dass bis zum Hundertjährigen Jubiläum im Mai 2017 die "Erinnerungsorte" für das Kinderheim Köln-Sülz entstehen. 

Inzwischen hat der FEKS einen Künstlerwettbewerb zur Realisierung der "Erinnerungsorte" durchgeführt. Eine Jury, an der für die Stadt Köln u.a. Frau Helga Blömer-Frerker (BV 3) und Herr Jürgen Haas (Direktor KidS) teilgenommen haben, hat einstimmig das Konzept „Sülzer Findlinge“ der Künstlergruppe ‚osa‘ (Office for Subversive Architecture, Frankfurt/Wien) als „Erinnerungsorte“ ausgewählt (siehe Galerie).  
 
Aus der Jury-Entscheidung: "Die Mehrheit der Jury hat dabei in dem Vorschlag von Anja Ohliger und Ulrich Beckefeld die konsequenteste und in sich stimmigste künstlerische Antwort auf die Wettbewerbsausschreibung erkannt: Die Platzierung von drei mit Textgravuren versehenen Findlingen– die für Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft stehen – auf dem Heinz-Mohnen-Platz in der Nähe des Kirchenbaus und auf dem kleinen Platz zum Beethovenpark entwickelt eine starke skulpturale Kraft und Präsenz, kann aber zugleich als Naturform von großer Selbstverständlichkeit erlebt werden. Durch diesen scheinbar simplen Eingriff in die betont kubisch-lineare Gestaltung des Wohnquartiers werden darüber hinaus vorhandene architektonische Räume mit diesen „Symbolen der Zeit“ als besondere (Aufenthalts-)Orte markiert und bestimmte Platzbereiche als Versammlungspunkte definiert." 

Wir möchten die „Sülzer Findlinge“ in das Kinderheim-Quartier bringen! Dabei brauchen wir viele Unterstützer und Spender! Das Projekt wird u.a. von der Stadt Köln und im Rahmen der Regionalen Kulturförderung 2017 vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) gefördert. Mit Deiner / Ihrer Hilfe realisieren wir unser Veedelsprojekt "Erinnerungsorte Kinderheim Köln-Sülz" im Jahr 2018.

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