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Restaurierung der Ladegast-Jehmlich Orgel Mittweida

Mittweida, Deutschland

Restaurierung der Ladegast-Jehmlich Orgel Mittweida

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C. Müller von Orgelverein der Stadtkirche MittweidaNachricht schreiben

Mittweida hat eine der schönsten und größten Orgeln Sachsens und die größte im Landkreis Mittelsachsen mit 72 Registern, 3 Manualen und 5115 Pfeifen. Im Jahre 1886 wurde von der Weißenfelser Orgelbauwerkstatt Friedrich Ladegast ein neues Instrument aufgestellt und im Jahr 1931 aufgrund einer großzügigen Spende eines Mitgliedes der Gemeinde von der Firma Jehmlich umgebaut und erweitert.
Dabei wurde die spätromantische Ladegast-Orgel um Klangfarben im Sinne der Orgelbewegung bereichert. Die gesamte Orgelmusik von der Renaissance über die Bachzeit und Romantik bis zur Gegenwart kann stilgerecht erklingen.
Der Zahn der Zeit hat der Orgel massiv zugesetzt und es macht sich dringend erforderlich, eine Restaurierung zur Erhaltung dieses einmaligen Instrumentes zu unternehmen.
Aus diesem Grunde arbeitet seit 2008 der Orgelverein Mittweida im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Sponsoring, Konzertplanung und -werbung und begleitet aktiv alle mit der Orgel in Verbindung stehenden Sanierungsmaßnahmen.
So besitzt die Mittweidaer Orgel nach der Realisierung des 1. Bauabschnitts seit 2008/2009 den ersten patentierten „elektronischen Bypass“ weltweit, maßgeblich entwickelt vom Vereinsvorsitzenden des Orgelvereins. Mit dem Bypass werden die Defizite der alten Relais-Elektromechanik behoben, aber die alte Technik im Sinne des Denkmalschutzes erhalten. Die Spielfähigkeit aller Pfeifen wurde durch den Bypass wieder hergestellt. Die Orgel erhielt eine moderne Setzeranlage, die die konzertanten Möglichkeiten entscheidend verbessert.
Mit Beginn des zweiten Bauabschnitts 2018 soll nun nach dem vorliegenden Angebot der Orgelbaufirma die Bekämpfung des Holzwurmes, die Überholung von Trakturteilen und der Windladen und Windanlage und die Säuberung und Überholung des Pfeifenwerkes sowie
die Intonation und Generalstimmung erfolgen.
Gleichzeitig kann das III. Manual (Echowerk) der Orgel saniert werden. Die Besonderheit ist dabei, dass damit auch eine bereits 1930 angelegte und nicht vollendete Superoktavkoppel fertiggestellt werden soll. Damals ist aus noch nicht bekannten Gründen (Weltwirtschaftskrise?) der Ausbau abgebrochen worden. Es gibt mehrere Dutzend Pfeifen in der Orgel, die bisher nicht ansteuerbar waren und noch nie geklungen haben. Die Ansteuerung wurde bereits im ersten Restaurierungsabschnitt gesichert. (Nun sollen die notwendigen Arbeiten an den Windladen einschließlich der Ergänzung der fehlenden Pfeifen und der Intonation erfolgen.)
Da die Orgel grundsätzlich wieder vollständig spielbar ist, stehen die Bekämpfung des Holzwurmes, die Reinigung, die Nachintonation und Stimmung der Pfeifen sowie die Überarbeitung der Pneumatik-Bälge bis zum Abschluss der Generalsanierung im Vordergrund.
Bitte unterstützen Sie mit Ihrer Spende den ersten Schritt - die Bekämpfung des Holzwurmes und damit die Erhaltung und den Komplettaufbau der wunderschönen Königin der Instrumente in Mittweida.