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Regen ist Hoffnung

Für den Zugang zu sauberem Wasser sollen Wassertanks in betroffenen Schulen installiert werden. Asha plant die Umsetzung zunächst in einer Mädchenschule.

J. Syed von Asha - Hoffnung für Bangladesh e.V.Nachricht schreiben

Das Land Bangladesh findet häufig nur mit Schlagzeilen wie etwa über schlechte Arbeitsbedingungen in Textilfabriken oder Naturkatastrophen wie Überschwemmungen die Beachtung der Öffentlichkeit.

In einem Land, in welchem sich Ganges und Brahmaputra in einem riesigen Flussdelta vereinen, lässt der Reichtum an Flüssen kaum den Schluss zu, dass in weiten Teilen Bangladeshs ein Mangel an Trinkwasser auch ein echtes Problem darstellen könnte.

Im Bezirk Mongla (Distrikt Bagerhat) im Süden des Landes besteht genau dieses Problem. Das Wasser der Flüsse, die unweit dieses Gebietes in den Golf von Bengalen münden, ist zu versalzt und daher ungenießbar für die Menschen.
Vorhandenes Süßwasser ist oft verseucht und begünstigt die Ausbreitung von Krankheiten.
Sogar das Grundwasser hat einen hohen Salzgehalt (>0,5%).

Die vielleicht naheliegendste Lösung für das Problem wäre die Einrichtung von Entsalzungsanlagen. Jedoch sind diese zu teuer und eine Installation wäre nicht so schnell zu realisieren.

Der Verein Asha e.V. möchte getreu seiner Philosophie vor allem Kindern den Zugang zu sauberem Trinkwasser ermöglichen. Das Vorhaben ist relativ einfach, schnell und rentabel umzusetzen.
Es sollen große Wassertanks zum Sammeln von Regenwasser installiert werden. Wer schon einmal in Bangladesh unterwegs war, wird diese kennen. Über den Dächern großer Städte zieren sie maßgeblich das Stadtbild.

Zunächst sollen also testweise ein 10.000Liter-Tank in einer Mädchenschule mit etwa 150 Schülerinnen und ein 20.000Liter-Tank in einer Grundschule mit etwa 300 Schülerinnen und Schülern eingesetzt werden.
In dem Bezirk Mongla gibt es 72 Grundschulen, 28 High Schools und 13 Koranschulen. Von diesen insgesamt 113 Schulen verfügen 62 nicht über eine Wasserversorgung. Es sind schätzungsweise 20.000 Kinder vom Mangel an Trinkwasser betroffen (Bengalische Zeitung "Prothum Alo" vom 23.03.2016).

Die Wassertanks werden ab September diesen Jahres zu Beginn der Trockenzeit installiert.
Sollte sich das Projekt als erfolgreich erweisen, plant Asha den Bau weiterer Sammelanlagen in anderen Schulen.

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