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Nicht ohne meine Mutter - Eine Familie gehört zusammen

Hamburg, Deutschland

Nicht ohne meine Mutter - Eine Familie gehört zusammen

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Über den Verein "Herberge für Menschen auf der Flucht" möchten wir zwei syrische Frauen auf legalem Wege nach Deutschland holen. Über das Aufnahmeprogramm der Stadt Hamburg ist das möglich. Eure Spende hilft dabei.

Simone H. von Herberge für Menschen auf der Flucht e.V.Nachricht schreiben

Wie wichtig die eigene Familie ist, weiß man manchmal erst, wenn man sie nicht mehr hat.

Nour floh vor knapp einem Jahr mit seinen beiden Brüdern aus der IS Hochburg Raqqa nach Deutschland. Doch seine Mutter Fatimah und seine Schwester Zeneb sitzen dort immer noch zwischen Krieg und Gewalt fest. Ohne Familie, Gesundheit und einer gesicherten Grundversorgung. Die Brüder hatten die Wahl, auf Seiten eines Despoten gegen ihr eigenes Volk zu kämpfen oder zu fliehen.

Man kann ihnen nicht verübeln, dass sie sich gegen das Töten und für das Leben entschieden haben. Auch wenn der Preis hoch war. Doch die herzkranke Mutter und die Schwester hätten die Flucht über das Meer und die Balkanroute mit großer Sicherheit nicht überlebt.
In Deutschland angekommen keimte wieder Hoffnung auf: der Familiennachzug. Doch diese Hoffnung wurde schnell zerschlagen. Die Brüder waren bereits zu alt.

Ich kenne Nour schon seit 10 Monaten. Er war unser Nachbar, als wir in den Hamburger Messehallen die Kleiderkammer ins leben riefen. Es ist eines der größten ehrenamtlichen Projekte in Deutschland seit Ende des zweiten Weltkrieges. Nour war von Anfang an ein wichtiger Teil dieses Projekts. Immer half er uns und nie erwartete er eine Gegenleistung. Heute ist Nour wie ein Sohn für mich. Diesen Frühling startete sein Deutschkurs und er absolviert ein soziales Jahr in der Kinderhilfe, nachdem er monatelang in der Kleiderkammer für Geflüchtete, Obdachlose und Frauenhäuser mitgearbeitet hat. Dennoch sehe ich stets die Trauer in seinen Augen und an vielen Tagen fließen Tränen der Sehnsucht. Ich merke, wie sehr er unter der Trennung leidet und ich weiß, wie oft er schon an den Rückweg gedacht hatte. Eine Rückkehr könnte aber auch bedeuten: Zwangsrekrutierung durch den IS oder der Tod im Bombenhagel der Regierungstruppen. 

Bisher konnte ich ihn davon abhalten. Denn ich habe ihm versprochen, alle Hebel in Bewegung zu setzen, um seine Mutter und seine Schwester aus dem völlig zerstörten Syrien zu befreien. Bitte helft mir, dieses Versprechen wahr zu machen bevor er alle Hoffnung verloren hat.

Der Verein „Herberge für Menschen auf der Flucht e. V.“ will uns dabei helfen. Im Rahmen des Aufnahmeprogramms der Hansestadt Hamburg möchten wir die beiden Frauen auf einem sicheren Weg nach Deutschland holen. Doch dafür brauchen wir eure Spenden. Die Brüder werden leider noch etwas Zeit brauchen, genügend Geld zu verdienen, um Mutter und Schwester mit über Wasser halten zu können. Und solange die Asylanträge der beiden Frauen nicht genehmigt sind, dürfen diese nicht selbst arbeiten.

Doch mit euren Spenden können wir der Familie eine Zukunft schenken und die Grundversorgung mit Wohnraum, Lebensmittel und Kleidung gewährleisten. Danke.

P.S.: Da die sich die beiden Frauen noch in Syrien befinden, haben wir auf Fotos der Familie und auf die Nachnamen verzichtet. Ich bitte um Verständnis. 

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