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Aufbauspende für erste Interkulturelle Waldorfschule in Berlin!

Berlin, Deutschland

Aufbauspende für erste Interkulturelle Waldorfschule in Berlin!

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Mit der Freien Interkulturellen Waldorfschule Berlin möchten wir in der Hauptstadt ein schulisches Angebot machen, das mit den Herausforderungen unserer Zeit rechnet - Muttersprache als Zusatzqualifikation, kein Notendruck oder Sitzenbleiben, etc.

J. Mosmann von Freie Interkulturelle Waldorfschule Berlin i.GNachricht schreiben

Was können Schule und Erziehung leisten, damit der Heranwachsende sich selbst nicht nur als Angehörigen einer Nation erlebt, sondern sich als Menschheitsrepräsentant fühlen und aus dieser globalen Perspektive heraus denken und handeln lernt?

Mit dem Aufbau der Freien Interkulturellen Waldorfschule Berlin möchten wir in der Hauptstadt ein schulisches Angebot machen, das mit den Herausforderungen unserer Zeit rechnet. Ob deutsch, türkisch, arabisch oder welcher „Hintergrund“ auch immer – In dieser Schule soll nach Möglichkeit jeder vertretene Kulturkreis nicht nur toleriert, sondern von den Angehörigen anderer Kulturkreise wahrgenommen, erkannt und wertgeschätzt werden.

Die jeweilige Muttersprache wird hier als willkommene Zusatzqualifikation verstanden und entsprechend gefördert - durch Unterrichtseinheiten in der jeweiligen Muttersprache, Begegnungssprache und Nachmittagskurse. So weit wie möglich bezieht die Schule auch die unterschiedlichen Traditionen, Musik und religiöse Feste in den Schulalltag mit ein.

Alle Kinder sollen sich auf Augenhöhe begegnen können – jeder wird das Erlebnis haben dürfen, dass ein anderer etwas besser versteht als er selbst. Und jeder wird einen Spielkamerad in dessen Kulturzusammenhang erleben und somit auch das Individuum verstehen lernen, mit dem er sich verbunden fühlt. So kann eine Empfindung entstehen für den allgemeinen, kulturübergreifenden Wert jedes Menschen.
 
Die Freie Interkulturelle Waldorfschule Berlin verzichtet auch im Deutschunterricht auf Notendruck oder andere Mittel der Ausgrenzung und sucht stattdessen durch bewusste Wahl der Lehrer, kindgemäße Themen, Bezug der Sprache zum praktischen Lebensumfeld und durch kreativen Sprachgebrauch die ehrliche Begeisterung des Kinder zu gewinnen. Nicht ein bloß theoretisches Bekenntnis zu "freiheitlichen Werten", sondern real gelebte Freiheit ist in der Berliner Schule das Mittel der Wahl, um die einmalige Individualität jedes Menschen in das Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken.
 
In den ersten 5 Jahren (gesetzliche Wartefrist) erhalten wir keinerlei staatliche Zuschüsse für den Schulbereich. Mit der Hilfe der GLS-Bank, mehrere Stiftungen, vieler Schulen und der Eltern haben wir dennoch das Unwahrscheinliche geschafft, und könnten nun zum kommenden Schuljahr starten - doch benötigen wir dafür nun Ihre Hilfe. Die Möglichkeiten über Banken und Stiftungen sind erschöpft, uns fehlt aber noch letzte Bausteine, insbesondere um den schulgerechten Umbau der Räume zu ermöglichen.

Die Schulinitiative muss selbst für Bauplanung, Prüfgebühren, Architekt und Bauleitung aufkommen. Das ist auch sinnvoll, weil Schule baurechtlich als Sonderbau gilt, und kindgerecht gestaltet werden muss. Dadurch entstehen uns aber zusätzliche Kosten, die wir jetzt decken müssen, um unser ehrgeiziges Ziel zu erreichen. Bereits 47 Kinder sehen ihrem ersten Schultag erwartungsvoll entgegen - helfen Sie mit, dass die Eröffnung im Sommer tatsächlich möglich wird!

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