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Material für die Versorgung von Brandopfern in Nepal - mit deiner Hilfe!

Kirtipur, Nepal

Material für die Versorgung von Brandopfern in Nepal - mit deiner Hilfe!

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Das Fundraising dient dem Kauf siberhaltiger Wundauflagen, welche dem Cleft&Burn Center in Kirtipur, Nepal zur Verfügung gestellt werden. Antibakteriell wirksames Silberpapier kann die Überlebensrate der Verbrennungsopfer erhöhen und Leben retten.

anna-lena l. von Nepalmed e.V.Nachricht schreiben

Laut WHO (2002) starben in Süd-Ost-Asien im Jahr 2002 9700 Mädchen im Alter von fünf bis vierzehn Jahren an den Folgen einer Verbrennung. Diese Zahl ist höher, als die jährlichen Todesfälle durch Tuberculose (6337) , HIV / AIDS (2105) oder etwa Malaria (352). 

Mit dieser Tatsache wurden wir, Leonie Geigis und Anna-Lena Lang, im Rahmen unseres Medizinstudiums während einer Famulatur im Cleft & Burn Center Nepal (Kirtipur) im April 2016 konfrontiert. 
Das Krankenhaus in Kirtipur ist eines der wenigen Zentren für Vebrennungsopfer in Nepal (www.nepalcleftandburncenter.org) 

Wie kommt es zu Verbrennungsunfällen in Nepal? 
Neuzugänge mit Verbrennungen, welche zwischen 20 & 90% der Körperoberfläche einnehmen, sind hier keine Ausnahmen. Kochen über offenen Feuerstellen und das Heizen der Wohnung mit ebendiesem sind in einem Entwicklungsland wie Nepal noch alltäglich und unabdingbar für die Menschen vor Ort. Dies erhöht das Verbrennungsrisiko gerade für Frauen und Kinder. 

Wie ist die Behandlungssituation vor Ort? 
In Nepal erweist sich die Notfallversorgung von Verbrennungsopfern nicht zuletzt auf Grund der schlechten Infrastruktur als sehr schwierig. Haben es die Patienten einmal ins Krankenhaus geschafft, wartet die nächste Hürde: Versorgungskosten, für welche ein Großteil der nepalesischen Bevölkerung nicht aufkommen kann, sowie ein Mangel an Rersourcen (vor allem spezielle Brandwundenversorgungsmittel wie Silberpapier) vor Ort bedingen eine hohe Infektionsrate und reduzieren dadurch die Überlebenschancen der Verbrennungsopfer drastisch. 
So erliegen in Nepal beinahe 100% aller Patienten, deren Körper zu mehr als 40% verbrannt sind, ihren Verletzungen. Eine adäquate, antibakterielle Brandwundenversorgung kann an dieser hohen Mortalitätsrate schon viel verändern!
Vor allem antimikrobielle Wundauflagen mit Silbersulfaten sind es, welche die Ärzte hier vor Ort verwenden um die Infektionsrate zu reduzieren - mit Erfolg! Doch der Preis für diese Behandlung ist hoch und ohne Sachspende nur für die wenigen wohlhabenden Patienten zugänglich. 

Wie kannst du helfen? Was geschieht mit deiner Geldspende?
Deine Geldspende wird über die deutsche Organisation Nepalmed e.V (http://www.nepalmed.de) dem Krankenhaus zugestellt, um die benötigten silbersulfat-haltigen Wundauflagen direkt vor Ort zu kaufen. 

Weshalb werden die antibakteriellen Wundauflagen vor Ort besorgt und nicht in Deutschland? 
Der Klinikdirektor Dr. Rai steht in engem Kontakt mit der Firma Medicon Surgicals Kathmandu,
welche die Silberverbände günstiger zur Verfügung stellt, um der armen Bevölkerung Nepals zu helfen. Die Produkte vor Ort zu kaufen ist also schlichtweg günstiger.

Wem wird damit geholfen?
Die Silberauflagen, welche von den Spendengeldern gekauft werden, werden für die Behandlung bedürftiger Verbrennungsopfer kostenlos zur Verfügung gestellt, welche sich eine solch teure Behandlung sonst nicht leisten könnten.