Deutschlands größte Spendenplattform

"hallo nachbar!" - Hilfe bei Existenzminimum

Ein Projekt von vision:teilen e.V.
in Düsseldorf, Deutschland

Im Rahmen der durch Spenden finanzierten Initiative vision:teilen e.V. „hallo nachbar!“ kümmern sich Ehrenamtliche um einsame, meist ältere Menschen in Düsseldorf. Sie nehmen zu ihnen Kontakt auf und besuchen sie zuhause.

Bruder Peter Amendt ..
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Über das Projekt

Hilfe für Düsseldorfer in Not

Bei „hallo nachbar!“ unterstützen Ehrenamtliche und Mitarbeiter vereinsamte und bedürftige Menschen in Düsseldorf im Sinne von Nachbarschaftshilfe. Wir sind ehrenamtliche Lebensmitteleinkäufer, Zum-Arzt-Begleiter, Gesprächspartner, Ratgeber, Gemeinsam-Kaffeetrinker, Spazierengeher, Türöffner, helfende Hände und vieles mehr. Wir sind Frauen und Männer. Wir sind Alt und Jung, wir sind Berufstätige, Rentner, Studierende… Wir sind so vielfältig wie unsere Gesellschaft auch. Eins haben wir alle gemeinsam: das Bedürfnis, das Leben in Düsseldorf ein wenig besser zu machen. 
 
Einsam, aber nicht allein gelassen
Einsamkeit und Armut betrifft viele, obwohl Düsseldorf an sich eine wohlhabende Stadt ist. 52% aller Menschen in Düsseldorf leben in Singlehaushalten. Wenn dann Erkrankung, Alter oder finanzielle Probleme dazu kommen, wird das Alleinsein schnell zur Einsamkeit. Der Anteil der Senioren, die finanzielle Hilfe vom Sozialamt benötigen, ist in Düsseldorf höher als im NRW-Durchschnitt. Gerade die gestiegenen Wohnungspreise belasten viele Menschen, gleichzeitig gibt es zu wenig behindertengerechte Wohnungen und Menschen können oft nicht mehr alleine ihre Wohnung verlassen. Dieser Situation nimmt sich "hallo nachbar!" an.

„hallo nachbar!“ ist ein Nachbarschaftsprojekt
Die Menschen, denen wir helfen, sind unsere Nachbarn. Sie bringen ganz unterschiedliche Lebenslagen und Geschichten mit. Oft befinden sie sich in einem Teufelskreis von Einsamkeit, Krankheit und auch finanziellen Nöten. Sie schaffen den Weg zu Ämtern, Sozialeinrichtungen oder sozialen Gruppen im Viertel nicht mehr und fallen so durch das Raster der Hilfsangebote. Die Ehrenamtlichen und Mitarbeiter öffnen Türen, indem sie die Menschen zuhause besuchen oder mit ihnen zu Behörden oder Einrichtungen gehen.

Zusätzlich helfen wir mit qualifizierten SozialarbeiterInnen als kompetente und menschliche AnsprechpartnerInnen und BeraterInnen. Sie stellen Kontakte zu Ämtern her oder nehmen gemeinsam mit den Menschen in Not Termine wahr. In Akutfällen versorgen sie Bedürftige mit Sachspenden (Essen und Bekleidung). In Notsituationen können als Ausnahme finanzielle Beihilfen als Überbrückungshilfe geleistet werden, etwa um eine drohende Obdachlosigkeit abzuwenden. 
Wir schließen hier eine Lücke unkomplizierter und unbürokratischer Hilfe in Notsituationen, die in dieser Form von Behörden und anderen Einrichtungen nicht geleistet werden kann.

Das gesamte Angebot von "hallo nachbar!" ist für die Betroffenen kostenlos und dies soll auch so bleiben. So finanziert sich die Initiative ausschlielich über Spenden und Zuwendungen. Bitte unterstützen sie uns!