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Finanziert Stromkosten für einen sterbenskranken Menschen

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Sie können einen sterbenskranken Mann helfen, dass er sein Zuhause und damit ein möglichst langes selbständiges Leben behalten kann. Wir benötigen die Abschläge für die Stromkosten, damit keine Liefersperre erfolgt.

S. Jungen von Probare - Trierer Verein für StraffälligenhilfeNachricht schreiben

Ein schwer kranker Mann musste trotz aller möglichen juristischen Interventionen für 175 Tage in Haft. Es geht um eine Geldstrafe, die er nicht abzahlen kann. Er hat COPD (tödliche Lungenerkrankung) und ist auf ein Sauerstoffgerät angewiesen. Er ist zu 80 % schwerbehindert. Er lebt von Sozialleistungen. Daher kann er die Strafe von insgesamt 2.100 € leider abzahlen. Normal könnte man stattdessen die Geldstrafe durch gemeinnützige Arbeit (Projekt von Probare) abarbeiten. Dies ist aber durch den Gesundheitszustand nicht möglich. Rechtlich bleibt dann nur die Ersatzfreiheitsstrafe abzusitzen. Da er keine Familie hat, kann ihn auch niemand "auslösen" und die Geldstrafe bezahlen. Probare betreut den Mann im Rahmen des Projektes ABS (ambulante Begleitung von straffällig gewordenen Menschen). Die Hilfe ruht zwar während der Inhaftierung, aber da er keine Familie hat, kümmern wir uns um alles was draußen zu erledigen ist - ehrenamtlich.
Wir werden einen Antrag beim Sozialamt auf Kostenübernahme für die Miete für die Zeit der Inhaftierung stellen, damit er in sein Zuhause zurückkehren kann. Aber das Problem sind die laufenden Stromkosten. Kann er die Abschläge nicht zahlen droht eine Liefersperre und den Strom bekommt er auch erst wieder angestellt, wenn er die offenen Abschläge + Gebühren zahlt. Er muss monatlich 42 € Abschlag zahlen und dies übernimmt niemand.
Sie können einen sterbenskranken Mann helfen, dass er sein Zuhause und damit ein möglichst langes selbständiges Leben behalten kann.

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