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Beendet Erhalt Rittergut Kiebitz

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Der Verein Leben aufs Land! e. V. hilft bei der Sanierung alter Bauernhöfe, will für Generationen regionale Landwirtschaft, Permakultur, solidarisches Gärtnern, Perma-Architektur, autarkes, baubiologisch-ökologisches und gesundes Leben unterstützen

A. Plehn von "Leben aufs Land! e. V."Nachricht schreiben

Rückblickend mutet es wie ein Abenteuer an: der Kauf des verfallenen ruinösen Ritterguts in dem kleinen Örtchen Kiebitz. Tonnenweise Müll war zu entsorgen, Dächer, Kamine und Gebäudeteile waren vom Zahn der Zeit angenagt. Inga und Paul Schlechtriem hatten beim Erwerb eine Vision. Die trug sie über all die Jahre. Heute, inzwischen beide über 70 Jahre alt, träumen sie noch immer von fließendem Wasser und bewohnbaren Räumen oder gar einem Cafe. Es fehlt an fast allem, was wir heute unter Wohnstandard verstehen.
Doch ihr Herz brennt für die alten Gebäude. Ihr Elan steckt an; auch uns vom Landleben begeisterte Städter, die sich im Verein „Leben aufs Land! e. V.“ zusammen gefunden haben. Wir wollen zum Erhalt ländlicher Strukturen, alter Bauernhöfe und der Basis regionaler Ernährung beitragen. Deshalb helfen wir ehrenamtlich bei der Sanierung alter Bauernhöfe.
Im Rittergut Kiebitz soll ein kleines (Lese-)Cafe im Torhaus entstehen, in dem neben köstlichen Kuchen auch Gemüse, Früchte und Kräuter aus dem bereits reaktivierten Garten frisch auf den Tisch kommen sollen. Im „Garten der Vielfalt“ gedeihen heute schon alte regionale Sorten. In der jüngst mit alten Obstbaumsorten gepflanzten Streuobstwiese sorgten im letzten Frühjahr schon zahlreich die Insekten für die Bestäubung. Inga und Paul sorgen für Artenvielfalt. Ganz besonders liegt ihnen der Erhalt der Wildbienen am Herzen. Aber auch alte historische Rosensorten warten in Töpfen auf das Verpflanzen.
Lebensfreude blitzt aus Ingas Augen, wenn sie von ihren Vorhaben schwärmt:
Einfach, aber baubiologisch gesund sind Räume für Seminare, Übernachtung und zum Werkeln geplant. Ein Zimmer ist schon fertig. Inga und Paul, aber auch unser Verein brennen darauf, Wissen zu Pflanzen und Kräutern, Garten, Hof, Handwerk und gesundem Bauen weitergeben zu können. Dieser Hof hat das Potential dazu!
Der erste Schritt ist bereits getan: Dem Heimatverein Kiebitz wurde das ehemalige Stallgebäude für ihr Museums kostenfrei überlassen. Es lohnt sich, schon heute den Hof zu besuchen. Nicht nur Kinder können hier viel über die ehemalige landwirtschaftliche Produktion lernen.
Das Rittergut liegt mitten im Ortskern und kann zu einem beliebten Treff werden. Damit das Realität wird, plant der Verein „Leben aufs Land“ e. V. einen Arbeitseinsatz, bei dem viel altes Wissen vermittelt wird. Wände mit Lehm verputzen, alte Fenster malermäßig aufarbeiten, nasse Wände vom Putz befreien, Tapeten abnehmen, Malereien freilegen, Türen von dicken Anstrichen befreien und Schlitze für die Elektrik stemmen.
Es fehlen finanzielle Mittel für grundlegende Leistungen, die ehrenamtlich nicht erbracht werden können und für Material.
Unsere Bitte: Helfen Sie uns bei der Erhaltung dieses Denkmals im Herzen des Ortes Kiebitz.
Die Verwendung der Mittel werden wir auf unserer Webseite www.leben-aufs-land.de. dokumentieren.
Wir freuen uns über JEDE Spende, ob klein oder groß.

Anke Plehn für den Verein „Leben aufs Land“

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