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Rette den Chinarindenbaum - für die Heimkehr der vergessenen Bäume...

Pucallpa, Peru

Rette den Chinarindenbaum - für die Heimkehr der vergessenen Bäume...

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Das Projekt möchte den fast ausgerotteten Chinarindenbaum wieder in Peru ansiedeln und verbreiten. 5.000 Bäume sollen aus Samen gezogen und im natürlichen Lebensraum, zum Teil aber auch demonstrativ in Städten und Gemeinden, eingepflanzt werden.

E. Ebeling von ALTU RUNA e.V.Nachricht schreiben

"kina-kina" - die "Rinde der Rinden" nennen die Quechua-Indianer den Chinarindenbaum, nicht zuletzt wegen seiner enormen Heilwirkung. Seit vielen hundert Jahren setzen sie ihn zur Heilung bei Infektionskrankheiten ein. Als Symbol eines Landes verkörpert diese Pflanze in der peruanischen Nationalflagge den Reichtum seiner Pflanzenwelt. Doch kaum ein Peruaner kennt heute noch den Chinarindenbaum, noch weiß man um seine medizinischen Eigenschaften. 
Das Alkaloid Chinin in der Rinde dieses Baumes wird weltweit zur Behandlung von Malaria eingesetzt. Am Chinarindenbaum entdeckte einst (1790) Samuel Hahnemann die Homöopathie, und beide wurden berühmt...
Zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts gab es weltweit ungefähr 43 Arten des Chinarindenbaumes, heute wird dieser Wert zwischen 14 und 23 eingeschätzt. Lediglich 7 davon werden noch in Peru vermutet, denn so leicht zu finden sind sie nicht mehr. 
Die Übernutzung durch die Pharmaindustrie, der tonnenweise Export in andere Malaria-Länder, und nicht zuletzt die zunehmende Unwissenheit der Peruaner, die den Baum abholzen, verbrennen und aus seinem Holz ihre Hütten bauen, haben zur Ausrottung einer Legende beigetragen.
Mit diesem Projekt wird ALTU RUNA einen weiteren Beitrag zum Artenschutz leisten und den Chinarindenbaum wieder in seiner Heimat ansiedeln. Indem wir aus Samen Baumpflanzen aufziehen und diese als Naturdenkmäler in Städten und Gemeinden anpflanzen, werden wir den Peruanern eine ihrer bedeutensten traditionellen Heilpflanzen und den Stolz auf ihren Nationalbaum zurückgeben.
Geplant ist die Aufzucht von min. 5.000 Bäumen aus den Samen des Chinarindenbaumes, sowie eine weitreichende Aufklärungskampagne für heutige und nächste Generationen, in Zusammenarbeit mit Vertretern der jeweiligen Städte und Kommunen. Die Projektverantwortlichen sind bemüht, möglichst Samen verschiedener Chinarinden-Arten ausfindig zu machen und zum Zweck der Artenvielfalt in das Projekt einzugliedern.
Der Chinarindenbaum wächst vor allem in Bergregionen, einige Arten bevorzugen allerdings tropisch-neblige Wälder. Nach vier Jahren ist der Baum ausgewachsen und kann bis zu 15 Meter hoch werden. In jeder seiner Knospen bilden sich etwa 10.000 Samen, von denen es allerdings lediglich etwa 30% zur Keimung schaffen.

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