Zum Hauptinhalt springenErklärung zur Barrierefreiheit anzeigen
betterplace.org
Deutschlands größte Spendenplattform

🚧Trump öffnet das Tor zur Hölle und gibt den Tiefseebergbau frei

Ulrich
Ulrich schrieb am 30.04.2025


Erst vor kurzem wehrte die 30. Ratsversammlung der Internationalen Meeresbodenbehörde (ISA) verschiedene Versuche der Bergbauindustrie ab, unter Umgehung von ISA-Regularien mit dem Abbau von Mineralien am Meeresboden in der Tiefsee zu beginnen.

Doch jetzt hat US-Präsident Donald Trump mit einer seiner berüchtigten »Executive Orders« alles auf den Kopf gestellt. Trump weist seine Administration an, US-Firmen eine Art Freibrief für den Tiefseebergbau zu erteilen, und zwar weltweit! Also auch außerhalb der Zuständigkeit der USA, d. h. in Gebieten außerhalb nationaler Gerichtsbarkeit (Areas Beyond National Jurisdiction/ABNJ).

Das ist ein Schlag ins Gesicht für das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen (UNCLOS/SRÜ) und die für die Genehmigung für Tiefseebergbauvorhaben zuständige Behörde, die Internationale Meeresbodenbehörde (International Seabed Authority, ISA).

Denn es ist die Aufgabe der ISA, die mineralischen Ressourcen des Tiefseebodens der ABNJ-Gebiete als gemeinsames Erbe der Menschheit gerecht zu verwalten. Das ist völkerrechtlich verankert.

Wir fordern gemeinsam mit der Deep Sea Conservation Coalition und Seas At Risk ein Verbot des Tiefseebergbaus. Denn er wird eine uns weitgehend unbekannte Welt irreversibel zerstören. Die Folgen für das Leben auf unserem blauen Planeten sind unkalkulierbar. Daran besteht kein Zweifel. Die Wissenschaft ist hier eindeutig! 

Unterstütze unseren Einsatz für den Erhalt der Tiefsee