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Finanziert Jamel rockt den Förster - Rockmusik für Demokratie und Toleranz

Jamel, Deutschland

Finanziert Jamel rockt den Förster - Rockmusik für Demokratie und Toleranz

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Jamel ist von Nazis gezielt als „nationalsozialistisches Musterdorf“ besiedelt worden. Das Festival bedeutet seit 2007 Gegenwehr gegen diese Vereinnahmung und soll den Menschen demonstrieren, dass ihnen „demokratischer Gegenwind“ entgegen bläst.

B. Lohmeyer von Grünes Forum Selbstverwaltung Förderverein e. V.Nachricht schreiben

Mit Rockmusik gegen rechtes Gedankengut
Das Mecklenburgische Dorf Jamel ist von Neonazis gezielt als „nationalsozialistisches Musterdorf“ besiedelt worden. Das Festival bedeutet seit 2007 Gegenwehr gegen diese Vereinnahmung und soll den Nazis demonstrieren, dass ihnen „demokratischer Gegenwind“ entgegen bläst. »Jamel rockt den Förster« soll auch 2017 als Flaggschiff des zivilgesellschaftlichen Engagements gegen Rechtsextremismus fungieren. Denn langfristige Strategien sind nötig, um dem gefährlichen Agieren der Nazis entgegenzuwirken.

Kreative Zivilcourage
Wir, Birgit und Horst Lohmeyer, bewohnen seit 2004 den ehemaligen Forsthof in Jamel und sind die einzigen Dorfbewohner, die sich offen gegen die menschenfeindliche Ideologie unserer Nachbarn aussprechen. Mit unseren Kulturveranstaltungen, wie dem Rockfestival "Jamel rockt den Förster" (www.forstrock.de), bringen wir Öffentlichkeit ins Dorf, thematisieren die Gefahren des Rechtsterrors und schärfen die Wachsamkeit von Bürgern und Politikern.

Mecklenburg bleibt bunt
Am Wochenende vom 25.-26. August 2017 werden die Besucher auf dem Gelände des Jameler Forsthofs den Bands auf der großen Waldbühne lauschen, in Zelten übernachten und - vor allem - Spaß haben und dabei gleichzeitig demonstrieren, dass Mecklenburg ein vitaler Ort (multi-)kulturellen Lebens ist. Die MV-Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider ist unsere Schirmherrin.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?
Ohne Moos nix los
Ein Festival kostet: Bandgagen, Sicherheitspersonal, Sanitäranlagen, Bühnentechnik, Versicherungen, Werbung … Nach dem Auftritten von so spektakulären Bands wie den "Toten Hosen" und "Die Ärzte" in den Vorjahren werden wir versuchen, wieder ein exquisites Line-up zusammenzustellen. Dies wirft - auch wenn die Bands auf ihre Gage verzichten - immense Mehrkosten bei der Technik auf. Das Festival trägt sich, da nicht-kommerziell und ehrenamtlich organisiert, nicht selbst. Der Eintrittspreis liegt bewusst deutlich unter den festivalüblichen Preisen, um gerade auch jungen und/oder gesellschaftlich benachteiligten Menschen die Teilnahme zu ermöglichen. Außerdem wollen wir den vielen freiwilligen Helfern und Helferinnen eine geringfügige finanzielle Anerkennung erweisen. Das Festival finanziert sich fast komplett durch Spenden und Sponsoring sowie aus den Eintrittsgeldern.

Gerade die Kontinuität unseres Projekts ist seine Stärke! 
Nur mit eurer Unterstützung kann "Jamel rockt den Förster" stattfinden! Eine Spende für unser Festival ist eine symbolische "Demokratieaktie"!