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Kulturelles Filmprojekt zum Erhalt traditioneller Maya-Landwirtschaft

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Wir möchten einen kulturellen Film zur Bedeutung von Amaranth im ländlichen Guatemala verwirklichen. Zentrale Themen sind Mangelernährung bei Kindern, kulturelle Identität, Selbstversorgung und Stärkung von Menschenrechten.

Sebastian R. von INPN - International Non-Profit Network e.V.Nachricht schreiben

Mit eurer Unterstützung wollen wir "Qachuu Aloom", einer kleinen NGO in Rabinal, Guatemala, dabei helfen, die lokale indigene Kultur zu stärken, durch eine Saatenbank für Lebensmittelsouveränität zu sorgen und Workshops zum Thema Mangelernährung bei Kindern anzubieten.

Das Konzept von Qachuu Aloom und ihrer Partnerorganisation "The Garden's Edge" ist ganzheitlich und nachhaltig gedacht und ermöglicht auf Dauer eine Unabhängigkeit von ausländischen Hilfsorganisationen. Zu den Hauptarbeitsgebieten der beiden Organisationen zählt der Kampf gegen die Diskriminierung von Frauen und der indigenen Bevölkerung, das Wiederbeleben von kultureller Idendität und Zusammenhalt durch gemeinsamen Anbau einheimischer Nahrungspflanzen.

Um noch mehr Familien, nicht nur direkt in Rabinal, sondern in ganz Guatemala und anderen lateinamerikanischen Ländern zu helfen, arbeitet Qachuu Aloom an einem ethnographischen Filmprojekt, dass die kulturelle und gesundheitliche Bedeutung von Amaranth erforscht und das Modell der lokalen Eigenversorgung als Gegenpol zur Abhängigkeit großer Konzerne und internationaler Hilfsorganisationen verbreiten möchte.

Der Film "Lab’ises, Amaranto, Amaranth" ist ein Plädoyer für die Bedeutung des Amaranth für die indigene Maya-Gemeinschaft in Guatemala. Der Leitgedanke hinter dem Projekt ist die Bekämpfung von Mangelernährung und die Stärkung der Maya-Identität, die durch den jahrzehntelangen Bürgerkrieg in Guatemala zertrümmert wurde.

Um in Rabinal direkt weitere Familien in das Projekt einbinden zu können, soll ein großes Lehrfeld angelegt werden, wo einheimische Bauern und Familien etwas über den Anbau von Amaranth und anderen Nutzpflanzen lernen können. Die Erträge kommen direkt Müttern und ihren Kindern zu Gute, die bei Qchuu Aloom Hilfe von vor Ort ausgebildeten Ernährungsberaterinnen erhalten.

Finanzielle Unterstützung wird vor allem für das Werkzeug für das Lehrfeld benötigt. Darüber hinaus muss die Arbeit und die Filmausrüstung der Filmemacher bezahlt werden. Diese arbeiten größtenteils ehrenamtlich, für Anreise aus den USA und Reisen in Guatemala, sowie die Arbeit mit diversen Interviewpartnern, fallen allerdings hohe Kosten an.

Zukünftige Projekte sind die Entwicklung einer interaktiven Webseite, auf der Menschen ihre Beziehung zu Nahrung, Gemeinschaft, Gärtnern und kultureller Identität miteinander teilen können. Dazu soll auch ein Rezeptbuch mit Geschichten von Maya-Bauern in Guatemala erstellt werden.

Wenn ihr mehr über das Projekt erfahren wollt, schaut auf www.gardensedge.org vorbei.

Wir freuen uns schon darauf, euch auf die spannende Reise nach Guatemala mitzunehmen und natürlich auf eure Unterstütung!

In unserem ersten Blogeintrag werdet ihr uns ein bisschen näher kennenlernen :)

Bis dahin verbleiben wir mit besten Grüßen und einem großen Dankeschön!

Rosa, Annika, Sebastian, Natalia und Miriam


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