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HIV Präventionsprojekt in Kenia, Hilfe zur Selbsthilfe

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Afrika, Kenia, HIV/Aids-Prävention, Kinderprojekt, Notfallunterstützung, Impfprogramm, Daraja, Mt. Zion, steuerlich absetzbar

M. Mitterlehner von Daraja - Die BrückeNachricht schreiben


Als kleiner Verein organisiert arbeiten wir seit 2008 ausschließlich ehrenamtlich. Rund 150 HIV Betroffene werden direkt mittels Gruppenarbeit, Beratung, Trainings, Mikrokredite, Gesundheitsversorgung und Alphabetisierung betreut und es wird die medizinische Basisversorgung übernommen. Doch wir wollen auch vor der Notfallversorgung nicht die Augen verschließen.Wir sind stolz auf unser sozialarbeiterisch professionelles Konzept und das Budget das wir stemmen. Doch können wir keine Krankenkasse ersetzen. Dennoch wollen wir versuchen, uns über Grenzen hinauszubewegen. Dazu bitten wir um Spenden, die direkt zweckorientiert für externe Bedarfe auftreten.

Bedarf Kühlschrank: Seit Jahren ist ein Impfprogramm Teil unserer Maßnahmen in der HIV-Präventionsarbeit von Mt. Zion in Emali/Kenia. Pro Monat werden ca. 45-60 Impfungen in der Projektklinik durchgeführt, was Mt. Zion zu einem wichtigen Impfversorger vor Ort macht, insbesondere für die gesundheitlich und wirtschaftlich geschwächte Gruppe HIV-Betroffener. Mit Entsetzen erfuhren wir 2015 von der Regelung der Regierung, die Lagerung von Impfstoffen nur mehr in normierten Kühlschränken zuzulassen. Solcher kostet ca. 160.000 KES (Kenya Shilling = ca. 1.700 €). Wir wollen helfen, das Impfprogramm zu erhalten. 

Bedarf Therapie für Mädchen: Gesundheitliche Katastrophen sind immer wieder an der Tagesordnung. So zum Beispiel das 14-jährige Mädchen Mutindi John, sie ist HIV pos. und schon ihre Mutter starb an Aids. Aufgrund fehlender Versorgungsmöglichkeiten musste sie immer wieder zwischen Bruder und Schwester umziehen, ging oftmals hungrig zu Bett und wurde nicht optimal versorgt. Das Team um Mt. Zion wurde auf sie aufmerksam und organisierte den Zugang zu HIV-Medikation. Die zuvor nicht optimale Betreuung, unregelmäßige Medikamenteneinnahme, zusammen mit mangelnder Ernährung ließ sie Tuberkulose und Bluthochdruck entwickeln, sowie eine Pilzerkrankung. Schließlich erlitt sie einen milden Schlaganfall. Es entstanden Nervenschäden in ihrem Gehirn und ihr geistiger Zustand wurde stark beeinträchtigt. So konnte Mutindi zwar noch hören, aber nicht mehr sprechen, schlucken, sehen. Es waren teure Medikamente zu bezahlen (eine Tbl. der viermonatigen Therapie kostet 90 KES, ca 1 €). Der letzte CT Scan + Transport ins Krankenhaus + Medikamente kosteten z.B. 10.400 KES, das sind knappe 100€. Die finanzielle Belastung ist eine große Herausforderung für Mutindis Familie, weshalb wir mit Mitteln aus dem „Notfallbudget“ finanziell mithalfen. Wenn man bedenkt, dass auch bei anderen unserer 150 Gruppenmitglieder immer wieder unvorhergesehene Notfälle auftreten, wird unser Nothilfebudget 2016 früh erschöpft sein. 
Mutindis Zustand (zuvor terminal!), hat sich mit Medikation, Physio- und Sprachtherapie enorm verbessert. Sie spricht und isst wieder und lächelt jedes Mal beim Besuch unserer kenianischen Mitarbeiter, welche wertvolle Unterstützung leisten, um die Erkrankung nicht zu ihrem Lebensende werden zu lassen.

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