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ROCK - Rainwater, Opportunities, Cisterns, Kenya

Sipili, Kenia

ROCK - Rainwater, Opportunities, Cisterns, Kenya

Sipili, Kenia

Seit 2007 arbeitet die ROCK (Rainwater and Opportunities through Cistern in Kenya) Gruppe von Ingenieure ohne Grenzen e.V. an einem nachhaltigen Regenwassernutzungskonzept durch Zisternen in Kenia.

J. Geffers von Ingenieure ohne Grenzen e.V. | 
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Über das Projekt

Seit 2007 arbeitet Ingenieure ohne Grenzen e.V. an einem nachhaltigen Regenwassernutzungskonzept durch Zisternen in Kenia. Bisher wurden 87 Zisternen für einzelne Familien inklusive einer große Schulzisterne fertiggestellt. Zusätzlich wurden während der 7 durchgeführten Projektphasen 52 vereinsfremde Zisternen repariert. Von der verbesserten Wassersituation profitieren mittlerweile mehr als 700 Menschen.

Allerdings bleibt einem Teil der Bevölkerung nach wie vor nur der weite Gang zu alternativen Wasserquellen. Das Prinzip der Zisternen ist so einfach wie genial und zudem noch perfekt für die semiaride Projektregion geeignet. Regenwasser wird während der Regenzeit über die Dachflächen aufgefangen und in den Zisternen gespeichert, sodass es den Bewohnern in der Trockenphase nicht an dem wertvollen Gut mangelt. In Trockenzeiten kann die Entfernung bis zur nächsten nutzbaren Wasserquelle (z.B. Brunnen, Wasserloche, etc.) bis zu 10 km betragen. Strecken, die Frauen und Kinder täglich zu Fuß zurücklegen müssen. 
 
Mit der Projektgruppe und unseren lokalen Partnern arbeiten wir stetig an der technischen Optimierung der Zisternen. Die 2015 entwickelte Dachschalung hat zu einer deutlichen Qualitätssteigerung des Zisternendachs geführt und die angepasste Bauweise soll weiterhin verwendet werden. Der 2018 eingebauter Datenlogger, erfasst unter anderem den Zisternenfüllstand einer, und soll so helfen zukünftige Zisternen zu dimensionieren. Für 2020 haben wir uns einiges vorgenommen. Aktuell befinden wir uns in der Planungsphase einer Implementierung mit einer größeren Bauphase. Schon Mitte des Jahres soll im Projektgebiet Zisterne #100 entstehen und den ganzjährigen Zugang zu Wasser für eine weitere Familie sicherstellen. 
 
Um das Know-How aus Kenia und Deutschland zu verknüpfen, wurden Workshops entwickelt, die neben einem rein technischen Austausch auch Themen wie Wasserqualität oder Mikrofinanz behandeln. Für die nächste Projektphase werden bestehende Workshops überarbeitet und sollen im Sinne „Hilfe zur Selbsthilfe“ an lokale Multiplikatoren übergeben werden. Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist zudem das mit dem Bau von Zisternen verbundene Mikrofinanzsystem. Ein Teil der Baukosten wird von den Nutzern in die Co-Operative „Seeds of Life“ eingezahlt. Die gemeinschaftlich verwaltete Organisation vergibt von dem Geld wiederum Mikrokredite mit denen die Dorfbewohner Kleinprojekte (z.B. Gartenanbau, Tierhaltung) finanzieren können. So bleibt ein Teil der Zisternengelder in der Gemeinschaft der Nutzer was die nachhaltige Entwicklung der Region begünstigt. 
 
Die oben angesprochenen Maßnahmen haben sowohl eine flächendeckende Wasserversorgung im Projektgebiet als auch die Entwicklung einer starken Nutzergemeinschaft zum Ziel, die das Projekt selbstständig weiterführen soll und langfristig einen Mehrwert für ihre Mitglieder darstellen kann. 

Um das Projekt weiterhin erfolgreich gestalten zu können und die beschriebenen Ziele erreichen zu können sind wir auf Spenden angewiesen. Ein herzliches Dankeschön an alle die uns dabei unterstützen möchten.
Zuletzt aktualisiert am 18. März 2020