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ROCK - Rainwater, Opportunities, Cisterns, Kenya

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Seit 2007 arbeitet die ROCK (Rainwater and Opportunities through Cistern in Kenya) Gruppe von Ingenieure ohne Grenzen e.V. an einem nachhaltigen Regenwassernutzungskonzept durch Zisternen in Kenia.

Thi Lan N. von Ingenieure ohne Grenzen e.V.Nachricht schreiben

Seit 2007 arbeitet Ingenieure ohne Grenzen e.V. an einem nachhaltigen Regenwassernutzungskonzept durch Zisternen in Kenia. Bisher wurden 74 Zisternen für einzelne Familien und eine große Schulzisterne fertiggestellt. Zusätzlich wurden während der 5 durchgeführten Projektphasen 52 vereinsfremde Zisternen repariert.
Durch die Konstruktion der Zisternen gemeinsam mit dem Projektpartner und die Reparatur bereits vorhandener Zisternen wurde mindestens 600 Menschen sauberes Wasser in der Region Laikipia zur Verfügung gestellt. Somit wird das Erkrankungsrisiko durch verkeimtes oder belastetes Wasser vermieden.
Allerdings bleibt dem Großteil der Bevölkerung nach wie vor nur der weite Gang zu den alternativen Wasserquellen. Das Prinzip der Zisternen ist das Regenwasser während der Regenzeit zu sammeln, damit es den Bewohnern in der Trockenphase nicht an dem wertvollem Gut mangelt. Die alternativen Wasserquellen zu der Regenwassernutzung (z.B. Brunnen, Wasserloche, etc.) liegen oft über 10 km entfernt von den Heimen der Familien. Strecken, die Frauen und Kinder täglich zu Fuß zurücklegen müssen.

Vorrangig planen wir momentan eine optimierte Tankkonstruktion für neu zu errichtende Zisternen, sowie verbesserte Wartungskonzepte für bestehende Zisternen. Im Frühjahr 2016 werden diese Konzepte beim Neubau eines Prototypens implementiert.
Unsere Priorität ist, dass durch diese Verbesserungen die Zisternen statisch günstiger und dadurch mit höherer Lebensdauer gebaut und einfacher in Stand gehalten werden können. Weiterhin wird durch die Entwicklung von Filterelementen die Wasserqualität verbessert.

Ein wesentlicher Bestandteil des Projekts ist zudem das eng mit dem Bau von Zisternen verbundene Mikrofinanzsystem. Ein Teil der Kosten der Zisternen werden durch die Nutzer geleistet, indem sie ihr Geld an eine sogenannte Tischbank geben, die gemeinschaftlich verwaltet wird. Kleinprojekte der Dorfbewohner (z.B. Gartenanbau, Tierhaltung) werden durch Mikrokredite von der Bank finanziert. Somit ist eine nachhaltige Entwicklung der Region und weiterhin der Lebensqualität der Familien gesichert.

Um das Know-How aus Kenia und Deutschland zu verknüpfen, wurden verschiedene Workshops für einheimische Vorarbeiter und Sprecher der Nutzergruppe gegeben. Für die nächste Projektphase werden diese Workshops überarbeitet und wiederholt. Außerdem werden 2 weitere Workshops zu den Themen Mikrofinanzsystem und Wissensvermittlung erarbeitet und vor Ort durchgeführt. Hintergrund ist unter anderem die Grundidee: „Hilfe zur Selbsthilfe“. Dieser Wissensaustausch ist die Grundlage um die Eigenständigkeit des Projektes zu gewährleisten.

Die oben angesprochenen Maßnahmen haben vor allem eine flächendeckende Wasserversorgung in West-Laikipia als Ziel. Schon jetzt zeigt die Arbeit des Vereins positiven Widerhall: Die Menschen vor Ort freuen sich über Mehrertrag in der Landwirtschaft und über neue, aufblühende Kleinprojekte.

Spendenkürzel: KEN-Zisternen

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