Finanziert Nepal - Studenten unterstützen den Wiederaufbau

Brabal, Nepal

Finanziert Nepal - Studenten unterstützen den Wiederaufbau

Fill 100x100 bp1497430580 img 3835

Mit dem Bau eines Wasserversorgungssystems für sauberes Trinkwasser und einer Müllentsorgungsanlage für das Dorf Brabal in Nepal möchten wir die Lebensqualität der Bewohner steigern und sie beim Wiederaufbau nach dem Erdbeben in 2015 unterstützen.

L. Trinkies von Engineers Without Borders (EWB)Nachricht schreiben

Warum Nepal? 
Aufgrund des verheerenden Erdbebens im April und Mai 2015 sind eine Vielzahl von Dörfern dem Erdboden gleich gemacht worden. Diese sollen nun, vor dem Winter und dem bevorstehenden Monsun, nach und nach wieder aufgebaut werden – mit unserer Hilfe! Nach dem erfolgreichen Abschluss unseres ersten Projektes im Herbst 2015 im Dorf Patankol engagieren wir uns nun in Brabal.

Erdbeben sind nicht das einzige Problem in einem Land, das noch einige Entwicklung vor sich hat. Besonders in den ländlichen Gebieten ist Infrastruktur wie z.B. Energie- und Trinkwasserversorgung noch längst nicht selbstverständlich oder gar überhaupt nicht vorhanden.

Wie wollen wir unsere Hilfe fortsetzen?
Über die lokale Hilforganisation Sunaulo Sansar entstand während unserer letzten Reise der Kontakt zum Dorf Brabal im Langtang Nationalpark. Dieses wurde durch das Erdbeben vollkommen zerstört. Bis heute sind die Bewohner rund um die Uhr mit dem Wiederaufbau ihrer eigenen Häuser beschäftigt. 
Im Gespräch mit den Bewohnern wurde der Bedarf einer neuen Wasserversorgung deutlich. Die jetzige Wasserversorgung - eine Leitung aus löchrigen Rohren und ausgehöhlten Baumstämmen von einem Bach zum Dorf – deckt oft nicht einmal den alltäglichen Bedarf. Durch die Wiederaufbauarbeiten ist der Wasserbedarf zusätzlich gestiegen. Ein großes Problem ist zudem die schlechte Wasserqualität. Insbesondere in der Monsunzeit wird das Wasser stark verunreinigt und stellt damit ein Gesundheitsrisiko für die Bewohner dar. Nun wollen wir das Wasserversorgungssystem in Brabal erneuern und sauberes Trinkwasser ermöglichen. Dazu müssen Rohrleitungen gelegt und Wasserfilter installiert werden.
In weiteren Gesprächen wurde zusätzlich das Müllproblem des Dorfes angesprochen. Bislang haben die Bewohner keine Möglichkeit ihren Müll sachgerecht zu entsorgen. Dadurch entsteht eine Gesundheits- und Umweltgefährdung, die wir mit dem Bau einer Müllentsorgungsanlage nachhaltig beseitigen möchten.
Um unser Vorhaben umzusetzen sind die Bewohner des Dorfes und wir auf Ihre Hilfe und Unterstützung angewiesen!
Wer sind wir?
„Engineers Without Borders – Karlsruhe Institute of Technology e.V.“ verbessert durch Hilfsprojekte in Entwicklungsländern die Lebenssituationen der Menschen vor Ort nachhaltig. Dieses Vorhaben setzen Studenten diverser Fachrichtungen in unserer Hochschulgruppe seit 2004 motiviert und erfolgreich um. Dabei geht es vorrangig um ingenieurtechnische Hilfestellungen, bei denen das im Studium erworbene Wissen gemeinsam mit Unterstützung der lokalen Bevölkerung nachhaltig eingesetzt wird. So kann der Verein bereits auf die erfolgreiche Fertigstellung zweier Brücken in Sri Lanka, einer Trinkwasserzisterne für eine Schule in Haiti und viele weitere Projekte zurückblicken (http://ewb-karlsruhe.de/).
Unser Projektteam, bestehend aus ca. 30 ehrenamtlichen Studenten des KIT, möchte mit diesem Projekt einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung des Lebensstandards der Menschen leisten.