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Fahrradwerkstatt mit Flüchtlingen

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Bei dem Projekt Fahrradwerkstatt geht es darum, Flüchtlinge anzuleiten und zu schulen, damit sie eigenverantwortlich gespendete Fahrräder reparieren und diese an weitere Flüchtlinge und andere Bedürftige der Gemeinde Frickenhausen abgeben können

C. Stöcklmayer von Arbeitskreis Integration FrickenhausenNachricht schreiben

In der Gemeinde Frickenhausen mit den Teilorten Linsenhofen und Tischardt leben im Moment ca. 70 Menschen, die aus verschiedenen Gründen ihr Heimatland verlassen haben und nun hier angekommen sind. Die meisten sind junge Männer aus Gambia, einige kommen aus Indien, andere aus Syrien. Es befindet sich sogar mindestens ein Mechaniker unter Ihnen.
Bei dem Projekt Fahrradwerkstatt geht es vor allem darum, die Flüchtlinge anzuleitenund zu schulen, dass sie gespendete Fahrräder und andere Fahrzeuge ( Kinderspielzeug, Kinderwägen, Fahrradanhänger etc.)selbständig reparieren können. Sie sollen die Möglichkeit erhalten, sich selbständig zu organisieren und Verantwortung zu übernehmen.
Die reparierten und nun voll funktionsfähigen Dinge werden dann an Bedürftige der Gemeinde und an neu ankommende Flüchtlinge abgegeben.

Insgesamt ist das Ziel, Obdachlose und Flüchtlinge in das Gemeinwesen der Gemeinde Frickenhausen zu integrieren und Ihnen durch das Tätigsein einen würdevollen Lebensabschnitt zu ermöglichen.
Mit diesem Projekt haben die jungen Männer aus Gambia, Indien und Syrien die Möglichkeit, durch Ihrer Hände Arbeit einen Beitrag zum Gemeinwohl zu leisten, was für viele von Ihnen ein großer Wunsch ist.
Auf diese Art und Weise werden sie über sinnstiftende Beschäftigung weiter in das Gemeindeleben integriert.
Die Frage, wie wir uns zur Flüchtlingskrise stellen, ist eine gesamtgesellschaftliche, die im Moment pauschal noch niemand beantworten kann.
Kriegsgräuel, haverierte Schiffe auf dem Mittelmeer voller Flüchtlinge, menschenunwürdige Unterkünfte: Täglich beobachten wir durch die Medien das Leid der Flüchtlinge, sehen, was Menschen anderen Menschen antun. Passivität oder gar angewidertes Abwenden kann nicht die Reaktion einer Gesellschaft auf diese Ereignisse sein.
In der Gemeinde Frickenhausen hat deshalb ein Kreis hochmotivierter Ehrenamtlicher sich dieser Thematik angenommen und zunächst die ganz lebenspraktischen Dinge organisiert.
So werden Sprachkurse organisiert, eine Kleiderkammer wurde ins Leben gerufen, die von Spendern und Bedürftigen gleichermaßen gut und gerne genutzt wird, es wird mit den jungen Männern geübt einen Haushalt zu führen und ihre Unterkünfte samt Einrichtung in Ordnung zu halten, an diejenigen, die arbeiten dürfen, werden Arbeitsgelegenheiten vermittelt, Arztbesuche und Ämterbesuche koordiniert und unterstützt. Und sie erhalten durch Ehrenamtliche Deutschunterricht.
Zu den lebenspraktischen Dingen gehört aber auch die Mobilität. Mit funktionierenden Fahrrädern sind die jungen Männer mobil und können aus den Teilorten nach Frickenhausen aber auch nach Nürtingen zu Terminen bei Ämtern, Ärtzten und vor allem zu denen für sie so wichtigen Kontakten und zu weiterführenden Deutschkursen an die Volkshochschule gelangen.
Mit Ihrer Unterstützung könne die Ehrenamtlichen vor Ort aktiv Hilfe zur Selbsthilfe leisten und den jungen Männern ermöglichen, würdevoll und eigenverantwortlich ein Stück Leben zu meistern.

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