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Beendet Bis Morgen e.V. - Suizidprävention für Kinder und Jugendliche

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Bei unserem Projekt "BISMORGEN.net" handelt es sich um eine Online-Peerberatung für Suizidgefährdete. Hierbei werden Kinder und Jugendliche in krisenhaften Lebenssituationen von Gleichaltrigen Peers per Email-Kontakt anonym beraten und betreut.

S. Masur von Bis Morgen e.V.Nachricht schreiben

Jährlich nehmen sich circa 12.000 Menschen das Leben. Im Jahr 2010 waren es davon allein 600 Kinder und Jugendliche unter 25 Jahren.Die Anzahl der Suizidversuche wird mindestens zehn- bis zwanzigmal höher geschätzt, wobei hier von einer hohen, nicht erfassten Dunkel ziffer auszugehen ist. Trotz dieser alarmierenden Zahlen wird nicht oder nur bedingt über das Thema „Suizid“ gesprochen bzw. informiert, da es in unserer Gesellschaft noch immer zu den Tabuthemen zählt.
Wir, eine Studentengruppe der Hochschule Furtwangen, nahmen uns innerhalb unseres Studienprojektes dieser Thematik an und haben uns zum Ziel gesetzt, eine Online-Beratung für Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebensphasen zu etablieren. 
Bei unserem Projekt "BISMORGEN.net" handelt es sich um eine Online-Peerberatung für Suizidgefährdete in Anlehnung an bereits bestehende Online-Beratungen wie Youth-Life-Line und [U25] Freiburg. Hierbei werden Kinder und Jugendliche in krisenhaften Lebenssituationen von Gleichaltrigen (Peers) per Email-Kontakt anonym beraten und betreut. Die Peers selbst erhalten eine Ausbildung durch eine pädagogische Fachkraft, sowie eine regelmäßige Betreuung in Form von Supervisionen. Dies ist eine Beaufsichtigung durch Psychotherapeuten, um Konflikte und Probleme in einem Team zu klären.
Es wird nach dem Vier-Augen-Konzept gearbeitet. Das heißt, jede ausgehende Email wird zusätzlich von einer hauptamtlichen Fachkraft gelesen, wodurch die Peers geschützt und die Qualität gesichert werden kann. Die Website soll auch Angehörige sowie anderweitig Betroffene ansprechen. Durch breite Öffentlichkeitsarbeit, insbesondere an Schulen, soll das Thema Suizidalität enttabuisiert werden.
Das Projekt richtet sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche, da gerade hier die Zahlen alarmierend sind. Diese Generation hält sich zunehmend im virtuellen Raum auf und in Folge dessen ist es meist die erste Anlaufstelle, wenn Hilfe benötigt wird. Des Weiteren schämen sich auch viele, sich an persönliche Beratungsstellen zu wenden und bevorzugen die anonyme Beratung. 
Ein weiterer Punkt, der für die Online-Beratung spricht ist, dass gerade im ländlichen Raum ein großer Bedarf an Unterstützungsmöglichkeiten herrscht und dieser nur unzureichend vorhanden ist. Ein großer Teil der Zielgruppe ist immobil und die Inanspruchnahme von Beratungsangeboten ist mit großem Aufwand verbunden, so erleichtern wir durch die Einrichtung einer Website den Zugang zu einem Hilfsangebot. 
Um es noch einmal zu verdeutlichen, Kinder und Jugendliche sind die Zukunft dieser Welt. Es liegt im Interesse der Gesellschaft, dass diese Zukunft "lebt" beziehungsweise "gesund" ist.

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