Deutschlands größte Spendenplattform
Wir von betterplace.org wünschen frohe Weihnachten –  und bitten Dich um Unterstützung!

Bitte aktualisiere Deinen Browser

Wir wollen die Welt mit Dir zusammen besser machen. Dafür brauchen wir einen Browser, der aktuelle Internet-Technologien unterstützt. Leider ist Dein Browser veraltet und kann betterplace.org nur fehlerhaft darstellen.

So einfach geht das Update: Bitte besuche browsehappy.com und wähle einen der modernen Browser, die dort vorgestellt werden.

Viele Grüße aus Berlin, Dein betterplace.org-Team

Beendet PERU: Frühwarnsysteme für El-Niño-Hochwasser

Ancash, Peru

Beendet PERU: Frühwarnsysteme für El-Niño-Hochwasser

Fill 100x100 11811469 10153550561003829 7610185177148657617 n

Das Wetterphänomen El Niño wird rund um die Region Chimbote in Peru im Februar voraussichtlich für Hochwasser sorgen. Ohne Frühwarnsysteme kann die Bevölkerung nicht gewarnt werden und wird so durch die Überschwemmungen unmittelbar bedroht.

G. Martinez Pinillos von Natura -Instituto AmbientalistaNachricht schreiben

* ESPANOL - HAZ CLIC EN EL BOTON "ENGLISH" ARRIBA A LA DERECHA *

Was ist El Niño?

„El Niño“ bedeutet übersetzt "das Kind" und ist ein Wetterphänomen, das in unregelmäßigen Abständen rund um die Weihnachtszeit unter anderem an der Pazifikküste Südamerikas auftritt. Starke Regenfälle und extreme Trockenzeiten sind die Folge. Wetterexpert*innen rechnen zwischen Januar und März 2016 mit besonders starken Auswirkungen, mitunter verstärkt durch den Klimawandel.

Welche Auswirkungen hat „El Niño“ auf die Region um Chimbote?

Da die Küstenregion um die Hafenstadt Chimbote in Peru sehr trocken ist, führen starke Regenfälle zu einem drastischen Wasseranstieg. Der Meeresspiegel steigt an, ehemals trockene Flüsse treten über die Ufer und auch der Grundwasserspiegel steigt. Chimbote und die Provinz Santa besitzen zwei Flüsse, die bei einem Uferübertritt die dort lebende Bevölkerung gefährden. Insgesamt wohnen in den Flussregionen 5000 Menschen, deren Häuser und Leben von den Überflutungen bedroht sind. Bisher kann die Bevölkerung nicht rechtzeitig gewarnt werden, wenn die Regenfälle beginnen. Das wollen wir ändern.

Wer organisiert die Frühwarnsysteme?

Wir sind zwei Organisationen, die sich zusammengeschlossen haben, um der Problematik entgegenzuwirken: Natura ist eine peruanische Umweltorganisation in Chimbote. Die "Junta de Usuarios del Valle del Santa" is eine organisierte Gruppe von Landwirten rund um den Fluss Santa.

Wie funktioniert das Frühwarnsystem? Wozu dient es?

Die Frühwarnsysteme enthalten einen Sensor, mit dem die Pegelstände der Flüsse gemessen werden. Die Sensoren werden einige Kilometer oberhalb der Siedlungen in die Flüsse eingebaut. Steigt der Spiegel, bleibt so noch ausreichend Zeit für die Evakuierung. Nur mit dieser Information können wir die Bewohner*innen rechtzeitig warnen, sodass sie sich an einen sicheren Ort zurückziehen können.

Wie finanziert sich das Projekt?

Hauptsächlich über Privatspenden. Die Stadtverwaltung hat zwar Evakuierungspläne erstellt, doch wir glauben, dass das nicht ausreicht. Wenn die Flüsse über die Ufer treten, ist es oft zu spät für eine Evakuierung. Die Bevölkerung muss früher gewarnt werden. Deshalb sind wir auf Hilfe angewiesen, um so viele Sensoren wie notwendig zu installieren.

Wie teuer ist die Installation der Frühwarnsysteme?

Insgesamt brauchen wir 13.500 Euro. Darin enthalten sind drei Sensoren, ein Laptop, Materialien zur Schulung der Bevölkerung im Umgang mit dem System und der Lohn für Menschen vor Ort, die das System betreuen.

Wie könnt ihr das Projekt unterstützen?

- Spendet für das Projekt, beteiligt euch z.B. an der Finanzierung eines Sensors.
- Macht das Projekt in den sozialen Netzwerken und in eurem Freundeskreis bekannt.
- Organisiert eine Benefiz-Veranstaltung für das Projekt.

Kontaktiert uns bei Fragen gerne, vielen Dank für eure Unterstützung!