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Beendet Fukushima - 5 Jahre später

Berlin, Deutschland

Beendet Fukushima - 5 Jahre später

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5 Jahre Reaktorkatastrophe von Fukushima internationale Künstler_innen aus Berlin, Konzerten, Performances, Installationen, Ausstellungen und Vorträge, 11.3.2016 Berlin Werkstatt der Kulturen

P. Räther von Werkstatt der Kulturen, BerlinNachricht schreiben

Am 11. März 2016 jährt sich die Reaktorkatastrophe von Fukushima zum fünften Mal.

Wir, internationale Künstler_innen aus Berlin, wollen mit Konzerten, Performances, Installationen, Ausstellungen und Vorträgen an diesem Tag dazu beitragen, dass diese Katastrophe nicht umsonst war.

Die Energiewende muss Wirklichkeit werden - nicht nur in Deutschland!

Ort:
Werkstatt der Kulturen
Wissmannstr. 32
12049 Berlin-Neukölln


Die Katastrope von Fukushima ereignete sich gleich nach dem großen Erdbeben, das am 11. März 2011 im Norden Japans stattfand. Nach der Explosion des Fukushima Daiichi Atomkraftwerks der Firma TEPKO wurde in einem Radius von 20 km das Gebiet um die Reaktoren so stark kontaminiert, dass es für Jahrhunderte verseucht sein wird und eigentlich eine No-Go Area darstellt. Tatsächlich ist ein erheblich größeres Gebiet stark verseucht worden.
Die Menschen, die im Gebiet um Fukushima lebten, wurden in die sogenannte sichere Zone evakuiert, wo viele noch immer in provisorischen Unterkünften leben, ohne Aussicht auf Rückkehr in ihre alte Heimat. Hinzu kommt, dass immer wieder kontaminiertes Wasser aus den Reaktoren ins Meer austritt.
Der Atomunfall von Fukushima löste weltweit Debatten um eine zukünftige Energiepolitik aus. Deutschland z.B. traf die politische Entscheidung alle laufenden AKWs vor Ende ihrer Laufzeit abzustellen und die Energieversorgung zukünftig ohne Atomkraft zu sichern. Entgegen dem von der Mehrheit der japanischen Bevölkerung geforderten Atomausstieg setzt die japanische Regierung jedoch weiterhin auf Atomenergie. Zwar wurden nach der Katastrophe von Fukushima alle Atomkraftwerke des Landes ausgeschaltet, aber kürzlich hat man das Sendai AKW auf der Insel Kyushu wieder in Betrieb genommen.
Am 11. März 2014 fand die erste Veranstaltung "Fukushima - The Aftermath" statt. Mehr als 60 Künstler aus der ganzen Welt hatten sich zusammen gefunden, um ihre Gefühle und Gedanken zur Katastrophe von Fukushima in der ihnen eigenen Kunstform zum Ausdruck zu bringen. Das Ergebnis zeigte, dass viele Künstler angesichts der ernsten Situation zutiefst betroffen und besorgt sind. Es machte gleichermaßen deutlich, dass die Katastrophe von Fukushima kein rein nationales, sondern ein globales Problem darstellt.
Zum 5. Jahrestag der Katastrophe planen Akira Ando und Tsukasa Yajima "Fukushima - The Aftermath 2016" in Zusammenarbeit mit der Werkstatt der Kulturen. Die WdK stellt für die Veranstaltung ihre gesamten Räumlichkeiten und ihre Mitarbeiter unentgeltlich zur Verfügung.
Neben Aufführungen von Künstlern wie 2014 planen wir dieses mal auch Diskussionsrunden mit Fachleuten. In den Gesprächen soll den Besuchern die aktuelle Lage in Fukushima verdeutlicht und Zukunftsperspektiven aufgezeigt werden.
Es liegt in unserer Verantwortung das Thema "Fukushima" wachzuhalten. Dies sind wir den kommenden Generationen schuldig, die wir vor einer hoch kontaminierkontaminierten Welt bewahren müssen.