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von morgen - Alles Gute auf einer Karte

Hier wächst die Gesellschaft der Zukunft

T. Tran
T. Tran schrieb am 09.12.2015

Die Karte von morgen zeigt Initiativen und Unternehmen, die eine positive Wirkung auf die Welt haben. Das Prinzip: Kartieren kann jeder. Regionalpiloten sichern die Qualität der Einträge und – viel wichtiger noch - sie bringen die Themen gemeinwohlorientiertes Wirtschaften und die gesellschaftliche Transformation in die Gesellschaft.
 
Die Karte von morgen ist eine Website und bald auch eine App, die Menschen zusammen bringt, die Gutes tun wollen. Und davon gibt es viele. Der positive Wandel existiert inzwischen in allen Städten in Form von Initiativen und Unternehmen, die der Wegwerf-Konsum-Industrie starke Alternativen setzen. Das bisherige Problem war, dass diese unübersichtlich oder gar schwer zu finden waren. Dies soll mit der Idee der Karte von morgen geändert werden: sie gibt den Nutzern die Orientierung für die Orte, die bereits heute eine positive Wirkung auf Mensch und Umwelt haben. Viel mehr noch, wird das Gefühl in der Welt von morgen Realität.

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Kartieren können alle Menschen, die ein Interesse an nachhaltigen Erlebnissen und Begegnungen haben. Der Weg dahin wird als Transition bezeichnet – dem neuen Fachbegriff für Wandel, Veränderung und für die große Transformation, vor der unsere Menschheit steht. Die Transformation von einer ressourcen-basierten Wirtschaft zu einer Kreislaufwirtschaft – vom Ego-Profit zur Menschlichkeit. Stadtgärten, solidarische Landwirtschaft und Reparatur-Cafés sind nur einige markante Beispiele, wie wir gemeinsam zufriedener werden und weniger brauchen.
Besonders mit Schulklassen und Studierenden wird das Team der Karte in von morgen Workshops zunächst fragen, was sich die Schüler in ihrer persönlichen Welt von morgen wünschen, damit raus gehen, und all das Gute kartieren, welches in ihrer unmittelbaren Umgebung schon gibt. Was es noch nicht gibt, gründen sie!

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Die Karte von morgen wurde von 10 Studierenden und Programmierern aus ganz Deutschland ins Leben gerufen. Kommunikation, Politik, Wirtschaft neu Denken und erneuerbare Energien sind nur einige der Hintergründe der Macher, die seit zwei Jahren ehrenamtlich die Plattform auf die Beine stellen. Unterwegs haben sie verschiedene Preise gewonnen und wurden beispielsweise von der Heinrich-Böll-Stiftung finanziert.
 
Jetzt vor Weihnachten, am Freitag 4. Dez. um 20 Uhr startete mit Bayreuth die erste offizielle Stadt in die Welt von morgen. Im Transition Haus-Bayreuth stellten wir unseren ersten öffentlichen Prototypen vor und suchen das Gespräch mit lokalen Initiativen und Regionalpiloten.

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Die nächsten von morgen Regionen werden u.a. Stuttgart, Lüneburg und Dresden sein. In vielen Städten hat die Idee dieser Karte schon Fans und Regionalpiloten gefunden, angefangen bei Schülerinitiativen über studentischen Gruppen, wie Oikos und der Gemeinwohlökonomie, bis hin zu Persönlichkeiten wie Harald Welzer, Professor für Transformationsdesign in Flensburg.
 
Die notwendigen Ausgaben hat das Team bisher über Preisgelder und Förderungen von Stiftungen decken können. Doch mit steigender Ausbreitung, steigt auch der Aufwand und damit die Notwendigkeit langfristig frei und unabhängig große Wirkung erzielen zu können. Diese sollen zunächst über Spendenbeiträge von Unternehmen und Nutzern finanziert werden.

Seit dem 1. Dezember läuft eine große Spendenkampagne, bei der jeder Beitrag die doppelte Wirkung erzielt: jede Spende bis 200 € wird von SAP verdoppelt! Werden 20 € gespendet, erhält das Team 40 € - das Team wertschätzt jede Unterstützung! (Wer über 200 € spenden möchte, spendet einfach zweimal.)

Spende gleich hier auf der rechten Seite zu einem konkreten Bedarf deiner Wahl.

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Hintergrund der Verdoppelungsaktion ist die IT4Change Wirkungsschmiede, ein Programm von Ashoka, ermöglicht und begleitet durch SAP, an dem von morgen teilnimmt. Die älteste und weltweit größte Organisation zur Förderung von Social Entrepreneurship und der Software-Konzern aus Walldorf unterstützen darin junge Social Entrepreneurs, die mit Hilfe der Technik gesellschaftliche Probleme überwinden wollen. Jährlich werden 20 soziale Gründer im Alter zwischen 16 und 27 Jahren aufgenommen, deren Projekte bereits die erste Startphase hinter sich gelassen haben und gemeinwohlorientiert sind. IT soll grundlegender Bestandteil des Geschäftsmodells sein, egal in welcher Form – ob es sich um Software, Internetplattformen, Widgets, Apps oder ganz neue Ideen handelt, wichtig ist nur, dass sie zum Wohle der Gesellschaft eingesetzt wird.
 
IT4Change-Macher Ashoka und SAP helfen den Gründern der Karte von morgen Thao Tran, Helmut Wolman, Lisa Stehr, Benedikt Roth, Frederik Schütz, Florian Jostock, Markus Kohlhaas und Xueqian Chen mit persönlichen Coachings und Strategieberatung. Sie erhalten Zugang zu anderen jungen Social Entrepreneurs, sowie zum gesamten weltweiten Fellow-Netzwerk von Ashoka. Und das ist nicht klein: Ashoka hat seit Gründung 1980 bis heute weltweit über 3000 Social Entrepreneurs in sein Fellow-Netzwerk aufgenommen und ist somit die weltweit erste und größte Organisation für Social Entrepreneurs. Ashoka Deutschland hat seit Gründung 2003 bislang 51 Fellows (Stand: 2014) aufgenommen, darunter einige, die über den Sektor hinaus bundesweit Bekanntheit erlangten, etwa Andreas Heinecke (Dialog im Dunkeln), Gregor Hackmack (abgeordnetenwatch.de), Ursula Sladek (Elektrizitätswerke Schönau) oder Christian Vater (Deutschland rundet auf).
 
Die wohl bekanntesten Vertreter aus dem weltweiten Ashoka-Netzwerk dürften die beiden Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus aus Bangladesch (2006) und Kailash Satyarthi aus Indien (2014) sein. Andere prominente Fellows sind Wikipedia-Hauptgründer Jimmy Wales und in Europa etwa der Italiener Carlo Petrini, dem Begründer der Slow-Food-Bewegung. Die Bereiche, in denen die Ashoka-Fellows vor allem arbeiten, sind Bildung, Gesundheit, Menschrechte und Umwelt.
 
Was genau ein Social Entrepreneur ist, darüber scheiden sich bis heute die gelehrten Geister, doch immer mehr folgen der Definition von Ashoka-Gründer Bill Drayton: „Social Entrepreneurs treten mit dem Ziel an, innovative unternehmerische Lösungen für drängende soziale Probleme zu finden und umzusetzen. Sie sind in einer ,Everyone a changemaker’-Gesellschaft diejenigen, welche die Organisationen, Märkte und Mechanismen zur Überwindung gesellschaftlicher Probleme schaffen.“
 
Je nach Definition zählen die Experten heute deutschlandweit zwischen 500 (Universität Hannover) und 2300 (Universität Heidelberg) Unternehmungen im Social-Entrepreneurship-Bereich. Die Bundesregierung fördert den Sektor seit wenigen Jahren, ebenso wie etliche Unternehmen und Stiftungen wie die Vodafone Stiftung oder die BMW Stiftung Herbert Quandt.
 
 
Pressetext von KOMBÜSE (Kommunikationsbüro für Social Entrepreneurship) im Auftrag von Ashoka Deutschland gGmbH. Der Text ist kostenfrei zum Abdruck freigegeben. Erweitert und verändert vom Team der Karte von morgen.

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