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Pro Asyl: Unterstützung für Flüchtlinge in der Ägäis

Lesbos, Griechenland

Pro Asyl: Unterstützung für Flüchtlinge in der Ägäis

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PRO ASYL hat mit den Menschen vor Ort ein Netzwerk für den Schutz und die Unterstützung von Flüchtlingen in der Ägäis aufgebaut. Anwältinnen, Dolmetscher, Sozialarbeiterinnen und Rechercheure sind für das Refugee Support Program Aegean im Einsatz.

A. Stathopoulos von Stiftung PRO ASYLNachricht schreiben

"Da weiter machen, wo alle anderen aufhören."

Seit 2007 ist PRO ASYL in Griechenland aktiv. Zusammen mit Menschen vor Ort haben wir ein Netzwerk für den Schutz und die Unterstützung von Flüchtlingen aufgebaut. Anwältinnen, Dolmetscher, Sozialarbeiterinnen und Rechercheure – insgesamt zwölf Personen sind gegenwärtig in der Ägäis für unser „Refugee Support Program Aegean“ (RSPA) im Einsatz.

Auf der Insel Lesbos stehen die MitarbeiterInnen hunderten Flüchtlingen mit Nothilfe, rechtlicher Beratung und Übersetzungsdiensten im Krankenhaus zur Seite. Sie recherchieren die menschenrechtliche und soziale Lage der Schutzsuchenden an den See- und Landgrenzen sowie in der Hauptstadt Athen. Die konkrete Hilfe im Einzelfall steht genauso im Fokus wie rechtliche und politische Interventionen.

RSPA MitarbeiterInnen unterstützen täglich viele besonders schutzbedürftige Personen, die zum Beispiel im Krankenhaus behandelt werden oder in den Lagern auf ihre Registrierung warten. „Am meisten erschreckt mich die absolute Abwesenheit des Staates“, so RSPA Mitarbeiter Naim Mohammedi, der auf Lesbos arbeitet. „Alle Menschen, die wir unterstützen, haben wir zufällig getroffen: Auf der Straße, im Hafen, außerhalb der Lager. Viele Menschen, die besonderer Hilfe bedürfen, werden nicht identifiziert – ihnen kann nicht geholfen werden. Es macht mich jedes Mal wieder fassungslos, wenn ich Schwangere vor mir habe, Kranke, behinderte Menschen oder Babys und sehe, wie sie versuchen diese Etappe, die nur eine von vielen auf ihrer Flucht ist, zu überleben. Ich sehe unsere Aufgabe darin, diesen Menschen zu helfen: Durch das ganze Verfahren auf der Insel und nicht nur ausschnittsweise. Darin liegt unsere Stärke, dass wir da weitermachen, wo alle anderen aufhören. Man muss den Menschen auch nach ihrer Registrierung helfen oder nach dem Krankenhausbesuch... und dann erlebt man auch manchmal ein Happy End.“

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