Obdachlosigkeit macht krank

Ein Hilfsprojekt von „GEBEWO - Soziale Dienste - Berlin“ (R. Veltmann) in Berlin, Deutschland

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R. Veltmann (verantwortlich)

R. Veltmann
"Obdachlosigkeit macht krank" 

Zum Beginn der „Kältehilfe“ machen wir auf die dramatische Situation erkrankter obdachloser Menschen aufmerksam. 

Stellen Sie sich vor, Sie sind obdachlos, leben auf der Straße, 24 Stunden täglich – bei Sonne, Hitze, Regen, Schnee und Frost. Sie besitzen nur, was Sie bei sich tragen oder irgendwo verstecken können. Sie sind auf sich gestellt, ungeschützt und meist allein.
Sie haben keine Privatsphäre. Und Sie wissen nicht, wie Sie Ihrem Leben eine Wende geben können.

Wo essen Sie? Wo waschen Sie sich? Wo reinigen Sie Ihre Kleidung? Und vor allem: Wo schlafen Sie warm und sicher?

In der Hauptstadt leben etwa 3.000 Menschen ohne festes Dach über dem Kopf, darunter hunderte Kinder und Jugendliche. Zwei von zehn Wohnungslosen sind Frauen. 
Wir erwarten, dass der hohe Unterbringungsdruck im Bereich der Flüchtlingshilfe die Situation noch verschärfen wird.

Langzeitobdachlose haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von unter 50 Jahren. 
Die GEBEWO installiert in der Zeit vom 22.10. - 05.11.2015 ein Krankenpflegebett auf dem Alexanderplatz. 
„Das Bett steht sinnbildlich dafür, was auch kranken Wohnungslosen passiert, wenn sie ohne Schutz draußen leben müssen“, sagt Robert Veltmann, Geschäftsführer der gemeinnützigen GEBEWO - Soziale Dienste - Berlin. 
Erkrankte Wohnungslose sind in Berlin regelrecht unterversorgt: alleine im Jahr 2014 zählten die acht ambulanten Praxen für obdachlose Menschen rund 20.300 Konsultationen. Stationäre Einrichtungen, zum Beispiel eine Krankenwohnung zur vollständigen Wiederherstellung der Gesundheit, fehlen.

Zur Zeit der "Berliner Kältehilfe" von November bis März stehen obdachlosen Menschen in Berlin etwa 500 Schlafplätze in Kirchengemeinden und in Behelfsräumlichkeiten offen. Wer dort nicht unterkommt oder viele andere Menschen auf engem Raum nicht erträgt, sucht sich trotz strenger Kälte einen Schlafplatz im Park, unter einer Brücke, in einem leer stehenden Abbruchhaus oder einfach mitten auf der Straße. 

Bitte helfen Sie uns, obdachlose Menschen besser zu versorgen!

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Ort: Berlin, Deutschland

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