Fußball macht Schule

Ein Hilfsprojekt von „Weltfriedensdienst e.V.“ (Helge S.) in Ouagadogou, Burkina Faso

100 % finanziert

Helge S. (verantwortlich)

Helge S.
Auch in Burkina Faso, einem der drei ärmsten Länder der Welt mit einem Analphabetenanteil von 80%, übt der Fußball eine besondere Anziehungskraft auf Jugendliche aus. Das Bildungsprojekt des WFD baut auf die Faszination des Fußballs. Kinder und Jugendliche, die sich mit Betteln, Kleinkriminalität und Gelegenheitsarbeit durchs Leben schlagen, sollen eine Zukunftsperspektive bekommen.

In einem Fußball-Internat lernen sie lesen und schreiben und erwerben einen Grundschulabschluss. Der Tagesablauf im Internat gliedert sich in klassischen Schulunterricht, Fußball-Training und gemeinsame Abendveranstaltungen. Dabei werden die Kinder in Gruppendiskussionen und Rollenspielen zum Beispiel über AIDS aufgeklärt oder über Probleme wie Kinderarbeit und Kinderhandel informiert. Nur wer regelmäßig am Schulunterricht teilnimmt, darf auch beim begehrten Fußball-Training mitmachen.

Das Fußballspiel dient aber nicht nur als Anreiz für den Schulbesuch. Mit seinem einfachen Regelwerk gilt es mittlerweile auch in Sozialarbeit und Therapie als integrative Maßnahme, die den Kindern und Jugendlichen spielerischen Zugang zu Fairness und Toleranz ermöglicht. Während der ganztägigen Betreuung erwerben die Jungen so neben dem Abschluss wichtige soziale Fähigkeiten ohne befürchten zu müssen, wieder auf der Straße zu landen.

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Ort: Ouagadogou, Burkina Faso

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Informationen zum Projekt:

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