Casa Palabra y Pueblo - Building a Brighter Future in Intag

Ein Hilfsprojekt von „Casa Palabra y Pueblo“ (M. Fieweger) in Apuela, Ecuador

Neuigkeiten: Hier informiert Dich der Träger über den Stand der Dinge in diesem Projekt. So kannst Du beurteilen, wie mit den Spenden umgegangen wird.

M. Fieweger (verantwortlich), verfasst vor 17 Tagen

M. Fieweger

Peace Corps-Voluntäre und Gemeindemitglieder nehmen an Kunst und Recycling Workshop teil

Amy Woodruff, PeaceCorps-Freiwillige und Teil der Casa Palabra y Pueblo ,ist letzte Woche mit zwei Personen aus Íntag nach Quito gereist um am dortigen Kunst und Recycling Workshop teilzunehmen. Die Teilnehmer erfuhren über Umweltprobleme in Ecuador, Recycling und verschiedene Wege, Materialen zu nutzen, welche üblicherweise weggeschmissen werden.

Nora Santillán, 18 Jahre alt und aus Vacas Galindo, hat gerade ihren Schulabschluss in Apuela gemacht und ist sehr bewegt von dem Workshop gewesen. Als sie von den Umweltproblemen Kenntnis erlangte, welche auf globaler Ebene zu lösen sind, entschied sie sich, ihre Zukunftspläne zu ändern. Statt eines Studiums über industrielle Prozesse hat sie sich nun dafür entschieden, eine Karriere im Bereich Nachhaltiggkeit zu suchen. Bevor Nora im September anfangen wird zu studieren, will sie uns beim Aufbau unserer Caferia helfen.

Verenice Chicaiza, Teil der Gemeindeverwaltung Apuela, arbeitet mit Rentnern zusammen.
Sie ist begeistert von der Idee, erwachsene Jugendliche in ihre Arbeit mit einzubeziehen.
Ihr gefallen Handwerkskünste sehr, jedoch ist sie derzeit vor allem daran interessiert, Blumen aus Plastikflaschen und Beutel aus Plastiktüten herszustellen.

Die drei Frauen werden das Gelernte in ihrer Gemeinde zusammen mit einer Gruppe von Jugendlichen teilen und weitergeben. Dabei sol l es darum gehen, in Handarbeit nützliche Produkte und Kunstwerke aus Recycling-Materialien herzustellen. Daneben geht es auch darum, vor allem Kinder zu unterrichten, wie man mit der Umwelt auf freundschaftliche Weise auskommen kann. Die auf diese Art und Weise hergestellten Produkte sollen verkauft werden und das daraus eingenommene Geld in Ausflüge in der Region Íntag mit dem Fokus auf der Umwelt investiert werden. Eines der ersten gröβeren Projekte ist es, einen besonderen Garten herzustellen. Dabei werden anstelle von Ziegelsteinen mit Plastikmüll gefüllte Plastikflaschen verwendet, welche dann mit Zement zusammengeklebt werden.
Das Ziel dieses Projekts ist es, ökologische Denkweisen zu verbreiten und zu zeigen, wie viel Plastikmüll die Gemeinde erzeugt.

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