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Finanziert Rastplatz - Kochen für Flüchtlinge im Balkan

Rastplatz - Kochen für Flüchtlinge im Balkan, Flüchtlingshilfe, Balkan, Syrien, Multimediale Reportage

Joel S. von INTERKULTNachricht schreiben

Immer mehr Menschen strömen aus Krisenregionen über die Balkanroute nach Europa. Vielerorts sammeln sich hunderte oder tausende Menschen an – weil sie nicht weiterkommen oder eine Pause brauchen. Sie haben grosse Strapazen hinter sich und weitere vor sich. Es mangelt ihnen an Allem und Hilfsorganisationen können bei weitem nicht überall präsent sein. Die Situation ist bedrückend und beschämend zugleich. Wir wollen diesem Zustand nicht weiter nur zusehen.

Aus dem Impuls heraus, sofort die mobile Küche zu packen und mit dem Bus in den Balkan zu fahren, entstand das Projekt Rastplatz. Kochen für Menschen auf der Flucht. Mit einfacher aber warmer Küche versorgen wir möglichst viele Leute. Unsere mobile Küche reicht erfahrungsgemäss für 200 bis 300 Portionen pro Tag. Zusätzlich werden wir Früchte und Wasser herausgeben.

Die Situation in den Balkanstaaten wandelt sich laufend und wir rechnen damit, unsere Pläne täglich den Begebenheiten anpassen zu müssen. Damit die Hilfe möglichst koordiniert an die richtigen Orte gelangt, knüpfen wir Kontakte mit lokalen Organisationen und Aktivisten – woraus auch Synergien entstehen dürfen.

Während zwei Wochen kochen wir mit und für Flüchtlinge an einer Transitstation entlang ihrer Route – bieten ihnen einen Rastplatz. Kulinarisch orientieren wir uns an der syrischen Küche, um nach der langen Reise neben Erholung auch etwas Vertrautes bieten zu können. So werden wir auch das Gericht „Maklube“ kochen – das im Nahen Osten traditionellerweise für Gäste zubereitet wird.

Neben Essen und Getränken stellen wir Hygieneartikel, Verbandsmaterial und eine Ladestation für Mobiltelefone zur Verfügung.

Mit erfahrenen Fotografen und Reportern im Team, wollen wir die Begegnungen zudem nutzen, um die Geschichten der Menschen zu erfahren. Dabei fokussieren wir hauptsächlich auf ihr Leben vor der Flucht – darauf, wer sie eigentlich sind. Wir wollen die Individuen hinter den anonymen Zahlen vorstellen. Diese Gespräche am Scheideweg zwischen ihrem alten und ihrem neuen Leben werden wir als multimediale Reportage vermitteln.

Mit deiner Unterstützung ermöglichst du die Versorgung von Menschen die wegen Krieg und Terror ihre Heimat verlassen mussten. Bereits € 1.50 reichen für eine warme Mahlzeit.

Unser Engagement wird in Freiwilligenarbeit geleistet. Wir sind uns bewusst, dass humanitäre Nothilfe wie in diesem Fall, keinen Nachhaltigkeitsanspruch haben kann. Doch jede private Initiative zählt und wir wollen anderen Mut machen, sich auch zu engagieren.
Nachhaltig soll dafür die Reportage sein – im Vermitteln und verständlich machen der Flüchtlingsgeschichten. Diese Arbeiten sind finanziell selbsttragend und vom Budget unabhängig.

www.rast-platz.ch